Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Beruf als Berufung: Matthias Hofmann seit 25 Jahren im Malteser Rettungsdienst

Seltenes Dienstjubiläum

WÜRZBURG. Ein nicht alltägliches Jubiläum: Matthias Hofmann ist seit 25 Jahren hauptamtlich im Malteser Rettungsdienst tätig.

„Eindrücke mit sich allein oder mit seinen Kollegen verarbeiten“

Der gelernte Einzelhandelskaufmann kam über sein bis heute andauerndes ehrenamtliches Engagement bei den Maltesern zu „seiner eigentlichen Berufung“, wie er es während einer kleinen Feierstunde im Kreise seiner Malteser Kollegen selber beschrieb: Er schulte um zum Rettungssanitäter und begann 1990, hauptamtlich im Rettungsdienst zu arbeiten.

Und vielleicht wäre einer seiner ersten Einsätze, ein furchtbarer Suizid im Bahnverkehr, schon der letzte für ihn gewesen, denn „ zu der Zeit hat es noch keine Einsatznachsorge für Mitarbeiter gegeben wie heute und man musste die Eindrücke mit sich allein oder mit den Kollegen verarbeiten “, so Matthias Hofmann. Er hat es damals geschafft, aber der Einsatz wurde sehr prägend für seine gesamte Rettungsdienstzeit.

In den 25 Jahren hab sich viel verändert und verbessert, allein „die Zahl der Mitarbeiter im Rettungsdienst hat sich von damals etwa 20 auf heute 90 Kollegen erhöht“, erzählt Hofmann, seit 1993 Rettungsassistent.

„weil man Menschen helfen kann und dafür ab und zu ein Dankeschön bekommt“

Das bedeute allerdings nicht weniger Arbeit, im Gegenteil: Die psychische und physische Belastung sei noch genauso hoch, weil sich das Einsatzaufkommen deutlich erhöht habe im Vergleich zu 1990, erinnert sich der Malteser an seine Anfangszeiten. Glücklich sei er, dass seine Familie dies alles mitträgt und sich wie er bei den Maltesern auch ehrenamtlich engagiert.

Und der Rettungsdienst habe ja auch sehr viele schöne Seiten, vor allem natürlich, „weil man Menschen helfen kann und dafür ab und zu ein Dankeschön bekommt“, betont der Rettungsassistent. Stellvertretend für die vielen Menschen, denen Matthias Hofmann als Malteser geholfen hat, dankte Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann also seinem Mitarbeiter für sein Engagement und seine jahrelange Treue zu den Maltesern und gratulierte zu dem eher seltenen Jubiläum.

Christlich und engagiert: Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein. Hilfe für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit. 65.000 Engagierte in Haupt- und Ehrenamt an mehr als 700 Orten und 1 Mio.Förderer und Mitglieder. Weitere Informationen unter www.malteser-unterfranken.de.

 Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Malteser Hilfsdienst e.V. Diözese Würzburg.

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