Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Horrorfilme aus Leidenschaft

Faszination Horrorfilme – Würzburg gruselt sich

Maggie ist ein richtiger Horrorfilm-Fan. Bei einem Posting auf Würzburg erleben, bei welchem wir fragten, ob sich Würzburg als Kulisse für einen Horrorfilm eignen würde, war sie hellauf begeistert. Dieses „Hobby“ hat Maggie wohl von Ihrer Mutti, denn wenn Zeit ist, setzen sie sich zusammen hin und schauen einen Horrorfilm. Soweit sie sich noch erinnern kann, war sie beim ersten Horrorfilm, den sie je geschaut hat, erst 13 Jahre alt und hatte richtig Angst. Im Laufe der Zeit hat die 24-Jährige eine umfangreiche Horrorfilmsammlung zusammengetragen.

Maggie, was fasziniert dich so an Horrorfilmen?

Es gibt so viele verschiedene Geschichten, auf denen Horrorfilme aufbauen. Vor allem wenn die Filme auf wahren Begebenheiten beruhen, finde ich es umso interessanter, dass es so etwas wirklich gegeben hat. Vor allem die Spannung und der Nervenkitzel faszinieren mich, obwohl ich jetzt mittlerweile schon voraussehen kann, was passiert und kaum mehr geschockt bin.

Was ist dein Lieblings-Horrorfilm?

Puh, gute Frage, es gibt eigentlich viele Filme, die ich gut finde. Wie z.B. „Fragile – A Ghost Story“, „The Amityville Horror“, „Creep“, „Boogeyman 3“. Aber mein eigener persönlicher Lieblingshorrorfilm, den ich mir immer und immer wieder anschauen kann, ist „Wrong turn“ Teil 1. Das war einer meiner ersten Horrorfilme, er schockt mich zwar nicht mehr, aber trotzdem ist es mein Lieblingsfilm.

Wie könntest Du Dir den Ablauf eines Horror-Films in Würzburg vorstellen?

Da kommt es wiederum darauf an, für was für einen Horrorfilm man sich entscheidet. Entweder mit Geistern, dann in einem alten verlassenen Haus, in das eine neue Familie einzieht oder neugierige Kids dort rumstreunen und dann ständig seltsame Dinge passieren. Oder mit Hinterwäldlern, die in einem heruntergekommenen Haus oder Ort leben und sich ihre Opfer gezielt suchen. Oder mit einen Psycho, der wahllos Menschen stalkt und dann nachts auf der Straße, im Park oder am verlassenen Bahnhof aufsucht und in seinem Haus/Keller quält.

Und wo in Würzburg könnte ein Horror-Film überall spielen?

Wie schon erwähnt, in irgendwelchen alten Häuser. Im Park oder am Bahnhof. Oder nachts in dunklen Straßen, da gibt es ja genug. Vor allem in der Nacht erscheinen Orte gruseliger, als am Tag.

Wer könnte im Würzburg-Horrorfilm mitspielen?

Eigentlich jeder, der sich in so einen Film reinversetzen kann. In einem Psychofilm werden meistens hübsche Frauen entführt, oder eine Hinterwäldlerfamilie freuen sich gerne über eine Gruppe junger Teenager.

Kannst du uns Tipps geben, wie man am besten einen Horrorfilm schaut? Also alleine, nachts, mit Popcorn oder Chips?

Das kommt immer auf die Person an. Ich z.B. kann Tag und Nacht einen schauen und nebenbei esse ich auch keine Chips oder ähnliches. Aber viele, die nicht so oft Horrorfilme schauen, brauchen den Nervenkitzel eher Nachts, mit noch einer oder mehreren Personen. Dann noch einer Decke oder Kissen als Schutz zum Verstecken bei gruseligen Stellen und Knabberzeug, um bei einer spannenden Stelle mal in die Tüte greifen zu können.

Man schaut einen Horrorfilm und danach fürchtet man sich richtig. Was kann man tun?

Wenn Leute immer nur nach Horrorfilmen Angst haben, sollten sie entweder damit aufhören, oder einfach weiterschauen, irgendwann hat man dann keine mehr.

„Tricks zum Überleben in Horrorfilmen“

  • Wenn Du in einem Haus alleine bist und du glaubst es ist jemand im Haus, dann schreie niemals: „Hallo? Ist da jemand?“ Der Mörder etc. wird dir sowieso keine Antwort geben.
  • Wenn Ihr vor einem Mörder oder Monster in einer Gruppe angegriffen werdet, renne immer in der Gruppe weg und kapsele dich am Schluss ab, wenn du dich sicher fühlst. So ist die Chance grösser, dass du nicht als Erstes erwischt wirst.
  • Gehe niemals in alte verlassene Häuser, von denen es Geschichten von Geistern/Morden etc. gibt, denn sie sind meistens Wahr und tun einen nicht gut, wenn man sie betritt.
  • Wenn Ihr in einer Gruppe z.B. beim Zelten seid und Ihr habt etwas gehört oder ihr habt jemanden verloren, dann schaut zusammen in der Gruppe und trennt Euch auf keinen Fall.
  • Nehme niemals einen Anhalter mit.
  • Wenn dich ein Mörder etc. im Haus verfolgt, niemals in den Keller oder Stöcke höher gehen, weil irgendwie musst du ja wieder rauskommen. Außer der Keller oder das Dach hat einen Ausgang.
  • Ziehe niemals in ein Haus, das extrem krasse Vorgeschichten hat, denn solche Häuser sind in der Regel immer ‚böse‘.
  • Wenn du im Haus etwas hörst und nachschauen gehst, dann mache das Licht an, denn im Dunkeln siehst du nichts.
  • Wenn du es geschafft hast, aus einem Horrorschlamassel lebend raus zu kommen und dir fällt ein, dein Freund oder Freundin war noch dort, dann überlege es dir bitte zweimal, ob du zurück gehst, denn mit großer Sicherheit wird er/sie dann sowieso tot sein und du dann auch.

Auch unsere Redaktion hat ihre liebsten Horrorfilme zusammengefasst, unsere 6 besten Horrorfilme findet Ihr hier. 

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