Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Autofahrer ohne Fahrerlaubnis mit gestohlenen Kennzeichen auf der A3 gestoppt

Fahrer und Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen

WÜRZBURG. Eine Vielzahl von Gesetzesverstößen wird einem Autofahrer vorgeworfen, den Autobahnfahnder am Montagnachmittag auf der A 3 gestoppt haben. Letztendlich zogen sie ihn und sein Fahrzeug aus dem Verkehr.

Ganze Reihe an Gesetzesverstößen

Kurz nach 17:00 Uhr fiel den Zivilfahndern der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried ein Polo mit Fürther Kennzeichen auf. Als sie die Buchstaben-Zahlen-Kombination des Kennzeichens im polizeilichen Fahndungssystem abfragten, erfuhren sie, dass nach den Kennzeichen erst seit wenigen Tagen gefahndet wurde. Sie waren im Februar gestohlen worden.

Dies war allerdings nur das erste Delikt, das die Beamten bei dieser Kontrolle feststellten. Durch das Anbringen der Kennzeichen steht der Mann zudem im Verdacht einer Urkundenfälschung, außerdem war das Fahrzeug weder versichert noch zugelassen.

Augenscheinlich unter Drogeneinfluss

Als die Polizisten bei der Überprüfung des 32-jährigen Fahrers aus Mittelfranken dessen Führerschein sehen wollten, konnte der Mann keinen vorzeigen und räumte schließlich ein, überhaupt keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Überdies bemerkten die Ordnungshüter bei ihm drogentypische Auffälligkeiten und fanden ihm Fahrzeug Utensilien, die üblicherweise von Heroinkonsumenten benutzt werden. Eine Blutentnahme folgte. Die Kennzeichenschilder wurden sichergestellt und die Weiterfahrt natürlich unterbunden.

Nun wird gegen den Mann unter anderem wegen Verdachts des Diebstahls, der Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer Fahrt unter Drogeneinfluss ermittelt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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