Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Nach tödlichem Unfall mit Ferrari: 3-Jähriger auf dem Weg der Besserung

Mit hoher Geschwindigkeit aufgefahren

ASCHAFFENBURG. Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A3, bei dem ein 42-jähriger Ferrari-Fahrer tödlich verletzt wurde, liegen jetzt erste Erkenntnisse zum Gesundheitszustand des Kindes vor. Es befindet sich auf dem Weg der Besserung. Die Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach dauern unterdessen weiter an.

Wie bereits berichtet, war am Sonntagabend ein Ferrari-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg und Aschaffenburg-Ost mit sehr hoher Geschwindigkeit auf das Heck eines Lkws aufgefahren. Der 42-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Keine lebensbedrohlichen Verletzungen

Das 3-jährige Kind, der Sohn des Fahrzeugführers, wurde in ansprechbarem Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile ist bekannt, dass es nur mittelschwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen davongetragen hat. Trotzdem bleibt der Junge noch stationär in der Klinik.

Auch der 56-jährige Lkw-Fahrer muss seine Verletzungen weiter stationär in einem Krankenhaus behandeln lassen. Über den Zustand der Schockverletzten schwangeren Frau liegen bislang keine neuen Erkenntnisse vor.

Über 240.000 Euro Gesamtschaden

Der Sachbearbeiter der Verkehrspolizeiinspektion ist jetzt damit beschäftigt, den genauen Unfallhergang zu ermitteln. Hierzu soll auch das Gutachten des von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg beauftragten Sachverständigen beitragen. Auch über die Angaben von Zeugen soll das Fahrverhalten des Mannes vor dem Unfall rekonstruiert werden.

Der Gesamtsachschaden wird auf 240.000 Euro geschätzt. Die A3 war bis 21:50 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt. Danach konnte einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Gegen 01:30 Uhr waren die Aufräumarbeiten komplett beendet und der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen. In der Spitze baute sich ein Stau von sechs Kilometern Länge auf.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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