Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Über das Bloggen… und die Welt von früher

Ein Gastbeitrag von Sabine Ludwig

Eine Zeit, in der es die digitale Welt noch nicht gab

Leute sagen, ich sei Bloggerin. Ja, was ist das denn genau? Trifft es überhaupt auf mich zu? Ja? Vielleicht? Nein? Denn ich habe keine von diesen bewussten Nischen gefunden, über die ich berichten sollte. Wozu auch? Die Welt ist zu groß und meist auch zu schön, um sich nur auf ein Thema zu fokussieren. Deshalb nenne ich meinen Lifestyle-Blog auch viel lieber „Web-Magazin“. Das trifft es genauer.

Ich wuchs zu einer Zeit auf, in der es die digitale Welt nicht gab. Sie hat mich dann später quasi überrannt. Ich erinnere mich an endlose Gespräche in gelben Telefonzellen mit meinem Jugendschwarm und an die Sorge, dass die 10 Pfennig-Stücke zum Einwerfen nicht reichen. An den Ärger zuhause, wenn ich stundenlang das Telefon blockierte. An die Schlager der Woche am Freitagabend im Radio, immer mit dem Finger auf der Aufnahmetaste des Kassettenrekorders. An die Spätnachmittage bei den Nachbarn, die einen Fernseher hatten. An die Spannung, mit der ich pünktlich am Kiosk stand, um die neueste Ausgabe der Bravo zu kaufen.

Geschichten aus der ganzen Welt…

Zugegeben, ich habe heute noch Probleme mit der Technik und dem Verständnis für das Web 2.0. Aber: Die digitale Welt fasziniert mich. Sogar leidenschaftlich! Deshalb bin ich Bloggerin und auch, weil es so gut zu meinem Beruf passt. Als Journalistin reise ich viel, war auf allen Kontinenten und lebte zeitweise in der Ferne. Heute bin ich oft in sehr schönen Ländern, aber auch in Krisengebieten unterwegs. Das ist mein Job. Und immer bringe ich Geschichten mit. Sie sollen zeigen, dass Hoffnung und Zuversicht auch in den ausweglosesten Situationen überwiegen. Dass Menschen dort und Menschen hier gar nicht so unterschiedlich sind, denn wie jeder von uns haben auch sie Wünsche und Ängste. Und ich bin gerne Journalistin.

…zweisprachig erzählt

Gerade in einer Welt, in der Konsum über alles geht und man durch Begegnungen und Gespräche wieder geerdet wird. Mein Blog ist eine Mischung aus Reise- und Lifestyle-Themen, gepaart mit einer Menge Optimismus. Der ist wichtig! Vor allem in bestimmten Situationen soll er zeigen, wie schön das Leben ist oder sein kann. Mein Web-Magazin ist eher an ältere Leserinnen und Leser gerichtet, in der Hauptsache an die über 40-Jährigen, die sich vielleicht selbst in einer Phase des Umbruchs befinden. Ich schreibe auf Deutsch und auf Englisch, da die Hälfte meiner „Follower“ englischsprachig ist.

Blogging-Partner

Ich arbeite mit einer Partnerin und einem Partner zusammen. Mariella aus Padua erzählt unter der Rubrik „Da Mariella“ übers Leben, Dolce Vita und Kulinarisches à la Italiana. Und dann gibt es noch Gaston Vizsla. In seiner Kolumne „Kurz nachgebellt“ berichtet der frühere Straßenhund über sich und sein Leben als Second Hand-Vierbeiner. Also, liebe Tierfreunde, hier findet Ihr eine wahre Fundgrube an Anekdoten, aber auch an kritischen Momenten, denn Gaston bloggt auch als Tierbotschafter für die Huffington Post.

Habe ich Euch neugierig gemacht? Wenn ja, klickt einfach mal bei uns rein! Und wenn’s Euch gefällt, na, Ihr wisst schon: Mariella, Gaston und ich freuen uns über Eure Likes. In diesem Sinne wünscht Euch das Team von sl4lifestyle eine schöne Zeit. Vielleicht sieht man sich! Auf bald, Ciao und Wuff! Sabine, Mariella und Gaston.

Anmerkung der Redaktion

Gastbeiträge geben nicht automatisch die Meinung der Redaktion wieder. Sie sollen zur Debatte anregen oder sogar anstacheln – so wie auch jeder gute Kommentar auf Facebook. Wir geben deshalb allen unseren Lesern die Chance, ihre Meinung bei uns zu veröffentlichen und diese diskutieren zu lassen. Wir freuen uns über Gastbeiträge zu allen Themen an: redaktion@wuerzburgerleben.de.

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