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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Uni Würzburg wählt neuen Präsidenten

Wahl am nächsten Montag

Der Hochschulrat der Universität Würzburg wählt am kommenden Montag, den 23. Februar, einen neuen Präsidenten. Neben einer offiziell unbekannten Zahl an Gegenkandidaten stellt sich auch der derzeitige Amtsinhaber Alfred Forchel erneut zur Wahl. Der Physik-Professor steht bereits seit sechs Jahren an der Spitze der Julius-Maximilian-Universität, nachdem er sich im Jahr 2009 gegen Axel Haase durchsetzen konnte.

Forchel ohne Gegenkandidat

Wie Würzburg erleben aus Uni-internen Quellen erfahren hat, gibt es tatsächlich keinen Gegenkandidaten zum Unipräsidenten, weshalb der Wiederwahl nichts entgegen steht. Dennoch wird an der Höhe des Ergebnisses abzulesen sein, wie beliebt bzw. umstritten der Unipräsident in die neue Amtsperiode starten wird.

Präsidentschaft nicht unumstritten

Zwar wird Forchel aller Wahrscheinlichkeit nach erneut zum Amtsinhaber gewählt werden, ganz unumstritten blieb seine bisherig Präsidentschaft allerdings nicht. Immer wieder wurden Vorwürfe erhoben, es mangele beim Amtsinhaber an Kommunikation und Transparenz. Diese kamen sowohl von außen, als auch von innerhalb der Uni. Die Entscheidung fällt im Universitätsrat, einem Gremium, dem neben den elf Senatoren der Universität, darunter auch zwei Studierendenvertreter, zehn externe Persönlichkeiten angehören.

Ablauf der Wahl

Vorsitzender des Universitätsrats ist Wirtschaftsprofessor aus Würzburg und ehemaliges Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank Otmar Issing. Die Präsidentenwahl laufe laut Uni-Sprecherin Esther Knemeyer Perreira gegenüber der Main-Post folgendermaßen ab: Issing unterbreite gemeinsam mit Senatsvorsitzenden Professor Gerhard Bringmann Wahlvorschläge, über die dann in geheimer Wahl abgestimmt werde. Über eine öffentliche Ausschreibung hin hätten sich Forchels Gegenkandidaten zunächst bewerben müssen.

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