Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

A7 Richtung Ulm nach Lkw-Unfall mehrere Stunden komplett gesperrt

Verkehrsunfall mit zwei Lkw

HAUSEN B. WÜRZBURG, LKR. WÜRZBURG. Am frühen Dienstagmorgen führte ein Auffahrunfall mit Beteiligung von zwei Lkw zu einer über mehrere Stunden andauernden Vollsperre auf der Autobahn A7 in Fahrtrichtung Ulm. Die beiden Fahrer kamen glücklicherweise mit leichteren Verletzungen davon. Der insgesamt entstandene Sachschaden wird auf mindestens mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Gegen 05:15 Uhr war ein 30-jähriger Lenker eines Scania-Sattelzuges auf der A7 in Fahrtrichtung Ulm auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Kurz nach der Rastanlage Riedener Wald kollidierte ein von hinten herannahender MAN Lkw mit dem Vorausfahrenden, der nach ersten Erkenntnissen auf dem linken Fahrstreifen unterwegs war. Bei dem Fahrer des MAN-Zuges handelte es sich um einen 61-Jährigen. Der Aufprall des Führerhaues auf den linken Bereich des Hecks des Scania-Zuges brachte diesen ins Schleudern und stellte den 40-Tonner mit Sattelauflieger quer. Die komplette Fahrbahn wurde so blockiert. Der Auffahrende verkeilte sich zwischen Mittelleitplanke und dem Scania-Auflieger.

Bis mind. 09.30Uhr gesperrt

Der Scania hatte Müll in sogenannten Big-Bags geladen, der MAN hatte etwa 23 Tonnen Motorblöcke auf der Ladefläche. Der 30-Jährige musste mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der ältere Unfallverursacher konnte vor Ort ambulant behandelt werden. Die A7 war in Fahrtrichtung Ulm direkt nach dem Zusammenstoß komplett blockiert.

Da sich die Bergungsmaßnahmen sehr aufwendig gestalten, wird zur Stunde damit gerechnet, dass die A7 bis mindestens 09:30 Uhr weiter komplett gesperrt sein wird. Die Unfallaufnahme führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck durch.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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