Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Unsere 6 liebsten Horror-Filme

Dunkelheit, raschelnde Blätter, Horrorfilme

Es ist dunkel, die Blätter rascheln im Wind, man sitzt in einem dunklen Raum… Am besten auf dem Sofa, mit Chips, Popcorn und einem schaurigen Horrorfilm. Kürzlich haben wir die Würzburger bei einem Foto, welches gruseliges Flair verbreitet, gefragt, ob Würzburg eine gute Kulisse für einen Horrorfilm wäre. Und die Resonanz war sehr groß! Leider können selbst wir kaum einen waschechten Gruselschocker nach Würzburg holen, wir können Euch aber unsere liebsten Horrorfilme vorstellen, mit denen die nächste Gruselnacht gesichert ist. Was sind Eure Lieblings-Horrorfilme?

Chris: The Ring

Eigentlich schaue ich keine Horrorfilme. Doch als ich mal wieder bei meinen Eltern war und The Ring der einzige Film weit und breit war, den ich noch nicht geschaut hatte, gab ich dem Streifen eine Chance. Das Haus war natürlich leer, es war im Wohnzimmer stockdunkel und dann zieht man sich einen Film rein, in dem reihenweise Leute sterben, die ein Videoband anschauen.  Ich sag nur „Brunnen“, Mädchen mit schwarzen Haaren und „süßen“ Augen – selten einen Film gesehen, der mich emotional so aufgekratzt hat. Zum Runterkommen empfehle ich Scary Movie 1 bis 100.

http://youtu.be/rMyyFpW8WIU

The Ring und vor allem die Figur der Samara galten als Vorlage für viele Parodien, z.B. Scary Movie 3. Das ist dann auch schon eher mein Fall als Horrorschocker.

Sabine: The Ring und Haunted Hilll

The Ring – Ein Horrorfilm der mich geprägt hat. Wir waren natürlich noch keine 16 Jahre alt (pssst!), haben meine Freundinnen und ich den Film von meinem Bruder gemopst und ihn eines Abends angesehen. Nun, mein Bruder hat irgendwie herausgefunden, dass wir uns den Film anschauen. Kaum war er vorbei, hat er angerufen. Was war das für ein Schrecken als das Telefon klingelte! Ich finde den Film heute noch richtig gut, wobei ich nie mehr den Mut aufgebracht habe die japanische Originalfassung anzusehen.

Nun hat der Chris aber schon The Ring als seinen Lieblings-Horrorfilm auserkoren, da will ich natürlich trotzdem einen Film nachlegen. Mein Lieblings-Horrorfilm (abgesehen von The Ring) ist Haunted Hill. Der Film wird Horror-Fans wahrscheinlich sehr stark spalten, ich habe zumindest den Eindruck diesen Film mag nicht jeder.

Haunted Hill stammt aus dem Jahre 1999. Der Vergnügungspark-Besitzer Steven Price schenkt seiner Frau, zu der er nun nicht gerade den besten Draht hat, zum Geburtstag eine Party der besonderen Art. Er lädt 5 weitere Gäste ein, um eine Nacht im „House of Haunted Hill“ zu verbringen. Wer die Nacht überlebt, bekommt 1 Million Dollar. Natürlich hat Steven einige schaurige Überraschungen vorbereitet. Womit er aber nicht rechnet, sind die Überraschungen, die die ehemalige Irrenanstalt für die Gäste bereithält. Dazu kommt, dass die Gäste gar nicht die sind, die ursprünglich eingeladen wurden. Nach dieser Erkenntnis ist es aber zu spät, denn alle Türen und Fenster sind bereits verriegelt.

Dominik: Shining

Mein liebster Horrorfilm ist die Literaturverfilmung von Stephen Kings Shining aus dem Jahr 1980. Als ich gerade ein Teenager war, hatte ich meinen ersten kleinen Fernseher, auf dem man über die Hausantenne aber nur die ersten drei Programme sehen konnte (ja, ich bin schon alt;-). Eines Tages habe ich insgeheim spätabends nochmals die Flimmerkiste angemacht und zufällig Shining gesehen. Hilfe habe ich mich zu Tode gefürchtet!

Der gescheiterte Schriftsteller Jack nimmt für fünf Monate einen Hausmeisterjob in einem von der Außenwelt abgeschnittenen, verschneiten Berghotel an. Seine Frau und sein Sohn Danny begleiten ihn. Als dieser immer wieder Visionen von den tragischen Ereignissen in der Vergangenheit des Hotels bekommt, scheint er bereits zu ahnen, das sein Vater Jack langsam den Verstand verliert….

Das Filmplakat, auf welchem der großartige Jack Nicholson mit psychopathischem Gesichtsausdruck die Axt schwingt hat jeder schon einmal gesehen. Die anfängliche, minutenlange Kamerafahrt auf den verlassenen Berg stimmt bereits auf die Stimmung des Filmes ein, der Irrgarten vor dem Hotel ist ein frostiger Schauplatz für die vom Wahnsinn gejagten Familie und spätestens wenn man im Film erstmals Jacks Manuskript zu sehen bekommt, stockt einem der Atem! Bravourös!

Ina-Sophie: Sleepy Hollow

Tim Burton und Jonny Depp. Was die beiden machen wird meistens gut. In dem Film Sleepy Hollow geht es um den jungen Ichabod Crane, der in New York als Polizist arbeitet. Er setzt neuartige Ermittlungsmethoden ein, die seinem Chef ein Dorn im Auge sind. So wird er nach Sleppy Hollow strafversetzt und soll dort mysteriöse Morde aufklären. Dort angekommen erfährt er von den Dorfbewohner, dass der Mörder schon längst bekannt sei. Ein hessischer Söldner soll Rache üben. Problem: Der Verdächte ist längst tot, geköpft im Unabhängigkeitskrieg. Crane glaubt diesen Behauptungen natürlich nicht, bis er ihm begegnet …

http://youtu.be/LrySzVR-e9Q

Isabel: Panic Room

Zwar fällt dieser Film vielleicht eher unter die Kategorie „Thriller“, doch gruseln tue ich mich auch bei „Panic Room“ genug. Die für mich schweißtreibende Geschichte erzählt von Meg Altman, die gemeinsam mit ihrer elfjährigen Tochter Sarah in ein Haus in Manhattan zieht. Dieses besitzt eine Art Bunker, der mit dicken Stahlbetonwänden, Überwachungsmonitoren und eigenem Telefonanschluss als Schutz vor Einbrechern gelten soll. Genau mit diesen werden Mutter und Tochter schon an ihrem ersten Abend konfrontiert und verbarrikadieren sich in den sogenannten Panikraum. Was sie nicht ahnen – genau dort befindet sich die in Milliionenhöhe gesuchte Beute. Die separate Telefonleitung ist, wie es das Schicksal so will, natürlich ebenfalls noch nicht aktiviert, wodurch sich die Nacht im wahrsten Sinne des Wortes in einen Kampf um Leben und Tod entwickelt.

Warum mir der Film gefällt? Ganz einfach: Auch ohne jegliche übernatürliche Zombie-Kreatur ist Panic Room an Spannung kaum zu überbieten und Jaret Leto als sympathischen Bösewicht gibts noch obendrauf!

Pascal: Stephan King: Es

Zugegebenermaßen ist es schon eine Weile her, seit ich meinen letzten Horrorfilm geschaut habe. Einen Film, den ich in meiner Jugendzeit richtig klasse fand, war Stephan Kings „Es“. Die sieben Hauptfiguren, allesamt Jungs die durch eine Art Andersartigkeit von den anderen Kindern ausgegrenzt werden, finden heraus, dass in ihrer Stadt etwa alle 27 Jahre etwas schlimmes passiert. Sie finden das „Es“, das in der Kanalisation der Stadt lebt und die Gestalt der größtes Angst einer Person annehmen kann, meist sieht „Es“ aber wie ein Clown aus. Die Freunden denken, zwar sie hätten das „Es“ getötet, doch später im Leben werden sie eines besseren belehrt…

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