Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

„Lieber quetschen als wechseln“ – Der Mann, ein typischer Aufräum-Muffel?

Qualitätsgarant: Gruppenbüro

Wie sagt man im Berufsleben so schön: Die Arbeitsqualität wird sehr stark vom entsprechenden Umfeld beeinflusst. Genau das scheint auch bei Würzburg erleben der Qualitätsgarant zu sein. Immer wieder fragen uns Leute: „Wie schafft Ihr es, Euch ständig neue Themen auszudenken?“. Die Antwort darauf scheint so simpel wie genial: Ein Gruppenbüro! Sechs Leute zusammen auf engstem Raum und das viele Stunden pro Tag. On top dann noch das ultimative Betriebsgeheimnis – eine Kombi aus willensstarken Frauen und diskussionsfreudigen Männern.

Geschlechter-Meinungen stark gespalten

So sitzen wir hier also täglich Seite an Seite und tippen uns die Finger wund – bis mal wieder eine der vielen brandheißen Diskussionen entfacht. Diese drehen sich überraschenderweise nur selten um Lokalpolitik oder die großen Fragen des Lebens. In den meisten Fällen handelt es sich um die simpelsten Alltagsprobleme. Und wie jeder in einer Beziehung nur all zu gut weiß, könnten die Meinungen der Geschlechter diesbezüglich kaum unterschiedlicher sein. Aus diesem Anlass und um Euch da draußen mal einen eher persönlichen Einblick in unseren Arbeitsalltag zu ermöglichen, führen wir heute eine neue Rubrik mit dem treffenden Namen „Neulich in der Redaktion“ ein.

Der Mann – ein typischer Aufräum-Muffel?

Was war also dieses mal Diskussionsgrund? Auf dem Schreibtisch mehrere Tage alte, verklebte Teetassen, eine zusammen geknüllte Brötchentüte, ausgetrunkene Büchsen – und ein leerer Mülleimer unmittelbar daneben. Bei vielen von Euch hat es vermutlich bereits „Klick“ gemacht: Es handelt sich um das weit verbreitete „Ich lasse alles überall liegen, denn irgendjemand wird es schon wegräumen“-Phänomen – auch bei uns in der Redaktion scheinbar bei dem ein oder anderen vorhanden. Dabei sage ich bewusst „DEM“, da bei der Jagd nach dem Übeltäter schnell ein männlicher Kollege identifiziert wird.

Lieber quetschen als wechseln

Im weiteren Verlauf der Unterhaltung kristallisiert sich heraus, dass es sich bei Alltagsproblemen in punkto Aufräumen (fast) immer um das männliche Geschlecht handelt. Der Eine säubert aus „Zeitmangel“ seine eigene Wohnung nicht selbst, der Nächste „übersieht“ den vollen Mülleimer meist einfach. Statt mit wenigen Handgriffen den Beutel rasch zu wechseln, quetscht das starke Geschlecht laut den Mädels der Redaktion die leere Milchtüte noch mit aller Kraft in die überquellende Masse. Getreu dem männertypischen Motto „no risk, no fun“ wird dabei selbstverständlich in Kauf genommen, dass die Mülltüte hierdurch auch reißen könnte. Naja, wieso auch nicht – am Ende wird vermutlich sowieso jemand anderes aufräumen…

Verräumen statt Aufräumen

Solch harsche Kritik wollen die Männer natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so findet die Aufräum-Diskussion noch lange kein Ende. „Bei uns gibt es gar keine Probleme mit dem Aufräumen“,  erklärt die männliche Redaktionsfront uns Frauen, „allerdings haben wir genetisch bedingt einen sogenannten Ordnungsfehler“. Ein Ordnungsfehler also, alles klar! Etwas verständlicher ausgedrückt, handelt es sich dabei um die Eigenschaft, eine Sache lediglich von einem ungünstigen Ort zum nächsten zu tragen – und dann selbstverständlich darauf zu hoffen, dass die wirkliche Arbeit von der genervten Frauenwelt übernommen wird. „Verräumen statt Aufräumen“ scheint beim Mann also das eigentliche Alltagsproblem zu sein.

Klischee-Brecher oder Paradebeispiel? Wir sind gespannt!

Kennt Ihr dieses Männer-Aufräum-Phänomen auch oder beweist selbst vielleicht sogar das Gegenteil? Wie immer lassen wir uns gerne eines Besseren belehren und freuen uns über jegliche „Klischee-Brecher“ in den Kommentaren.

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