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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Übelkeit und Erbrechen: Acht Arbeiter beim Einatmen von Dämpfen verletzt

Gefahrgutflüssigkeiten ausgelaufen

SCHWEINFURT. Dämpfe, die sich nach dem Auslaufen von Gefahrgutflüssigkeiten am Samstagnachmittag in einer Spedition gebildet hatten, haben am Montagfrüh bei eintreffenden Arbeitern Übelkeit und Erbrechen ausgelöst. Die Männer mussten ambulant in Krankenhäusern behandelt werden. Das Gewerbeaussichtsamt und die Berufsgenossenschaft sind informiert.

Loch in Behälter gerissen

Am Samstagnachmittag, gegen 15:00 Uhr, hatte ein Gabelstaplerfahrer einer Spedition in der Brüsselstraße mit seinem Fahrzeug ein Loch in einen 200 Liter fassenden Behälter gerissen. Dabei trat eine zunächst unbekannte Flüssigkeit aus, die umgehend von den Arbeitern gebunden wurde. Der Schaden betraf den oberen Teil des Fasses, so dass augenscheinlich keine weiteren Flüssigkeiten mehr austraten. Die Schadstelle und der Boden wurden danach von den Arbeitern gesäubert.

Als dann aber am Montagfrüh die ersten Arbeiter ihre Tätigkeiten in der betroffenen Halle aufnahmen, wurde ihnen offenbar von inzwischen entstandenen Dämpfen übel und sie mussten sich übergeben. Daraufhin wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Die Sanitäter brachten die acht zwischen 16 und 61 Jahre alten Verletzten in Schweinfurter Krankenhäuser, wo sie ambulant behandelt wurden. Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich weiträumig ab und reinigte die kontaminierte Stelle fachgerecht.

Wie inzwischen feststeht, handelte es sich bei der ausgetretenen Flüssigkeit um einen als Gefahrstoff bezeichneten Stoff, der gesundheitsschädlich und umweltgefährlich ist. Die Polizeiinspektion Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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