Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

„Mehr als nur Kirchen“ – Schülerinnen drehen Film über Würzburg

„Mehr als nur Kirchen – unser vielseitiges Würzburg“

„Einen Film über Würzburg drehen“ – diese Aufgabe stellten sich die vier Schülerinnen Franziska, Sophie, Clarissa und Sophia für ihre gemeinsame Projektarbeit innerhalb des schulischen P-Seminars am Ursulinengymnasium – und lösten sie mit Bravour. In dem Film über ihre fränkische Heimatstadt sieht man Eindrücke der Würzburger Kirchen, Weinberge, Veranstaltungen und vieles mehr. Passend dazu lautet der Titel „Mehr als nur Kirchen – unser vielseitiges Würzburg“. Schon früh begannen die Mädels mit den Planungen für ihr Projekt: „Die Überlegungen starteten schon während der 11. Klasse“, sagt uns Sophia. Darauf folgten jeweils dreitägige Seminare im Bildungszentrum Kloster Banz, in welchem die Teilnehmer auf die Umsetzung ihres Film vorbereitet wurden. Sie bekamen die Möglichkeit das Videoschnittprogramm Final Cut zu erlernen und drehten mehrere Übungsfilme bis es dann schlussendlich ans eigene Werk ging.

Filmen aus dem Segelflugzeug oder vom 10m-Turm

„Wichtig war uns, möglichst viele Orte Würzburgs zu zeigen. Dadurch hat der Dreh natürlich auch entsprechend lang gedauert.“, antwortet das Filmteam, angesprochen auf den benötigten Zeit- und Arbeitsaufwand. Doch die Filmemacherinnen überließen trotz wenig Erfahrung nichts dem Zufall: „Vor dem eigentlichen Dreh haben wir alles genau geplant.“, erzählt uns Franziska. Nach einer sorgfältigen Drehvorbereitung und dem Anfertigen eines Storyboards ging es aber endlich los und große Teile ihrer Sommerferien verbrachten die Mädels hinter der Kamera, statt im Freibad. Ausgestattet mit Equipment ihrer Schule bekamen sie eine Vielzahl schöner Orte vor die Linse und schreckten auch vor riskanteren Drehmaßnahmen nicht zurück. So filmte Sophia beispielsweise für die Luftaufnahmen zu Beginn des Videos aus einem Segelflugzeug, in welchem sie mit Hilfe des Flugsportklubs Giebelstadt 45min über Würzburg flog. Franziska hingegen sprang mit einer GoPro am Körper vom 10 Meterbrett.

„Das Beste an Würzburg ist, dass alles sehr nah beieinander ist“ 

Doch neben allem Spaß lernte das Filmteam auch die Schwierigkeiten und Hindernisse eines solchen Drehs kennen. So hatten die Mädels sowohl mit etlichen nicht verwendbaren Interviews als auch mit verschwundenem Videomaterial zu kämpfen – trotz allem kann sich das Endprodukt sehen lassen! Demnächst wird ihr Film auf einem Seminarabend aller Projekte vor Schülern, Eltern und Lehrern vorgestellt. Im Gespräch wird außerdem deutlich, dass die Würzburg-Begeisterung keinesfalls vorgetäuscht ist: „Das Beste an Würzburg ist, dass alles sehr nah beieinander ist. Besonders wenn man Shoppen oder Ausgehen will, lässt sich das komplett zu Fuß machen.“, schwärmt Clarissa. Besonders angetan ist Sophie vom Residenzgarten, während Franziska großer Fan des alljährlichen Festungsflimmern ist. Bei ihrer absoluten Lieblingsveranstaltung sind sich die vier Mädels aber sofort einig: Kiliani!

Alle Würzburg-Freunde können sich das Filmprojekt über die schönsten Ecken unserer Stadt hier bei uns anschauen.

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