Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Unsere 7 wichtigsten Tipps bei einem Verkehrsunfall

Viele Verkehrsunfälle in der Winterzeit

Die Witterungsverhältnisse der vergangenen Tage machen so manchem Autofahrer noch zu schaffen. Man wähnt sich schon fast im Frühling und dann schneit es doch nochmal in Würzburg und auf den Straßen ist wieder besondere Vorsicht geboten.

Kommt es doch zum Fall der Fälle haben wir zusammen mit unserem Partner Reitmaier Rechtsanwälte hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie man sich bei einem Verkehrsunfall verhalten sollte.

Austausch der Personalien

Notiert Euch zunächst unbedingt die Personalien

  • Name und Anschrift Fahrzeugführer,
  • Name und Anschrift Fahrzeughalter,
  • amtliche Kennzeichen der Fahrzeuge,
  • wenn bekannt Haftpflichtversicherungen der Fahrzeuge Ihres Unfallgegners.

Dies gilt vor allem dann, wenn Ihr Euch dazu entschließt, die Polizei nicht zu verständigen. Unterschreibt vor Ort nichts. Lasst Euch ein Ausweisdokument zeigen.

Wie lange muss ich an der Unfallstelle warten?

Wie lange, das hängt von den Umständen des Einzelfalles ab (z. B. Tageszeit, Ort und Schwere des Unfalls). 30 Minuten sollten jedoch nicht unterschritten werden. Kommt in dieser Zeit niemand, so dürft Ihr Euch entfernen, müsst aber Namen und Anschrift am Unfallort hinterlassen.

ACHTUNG: Trotzdem müsst Ihr zusätzlich einer nahegelegenen Polizeidienststelle unverzüglich Meldung machen. Dabei müsst Ihr auch Eure Anschrift, Euren Aufenthalt sowie das Kennzeichen und den Standort Ihres Fahrzeuges angeben sowie auf Wunsch die nötigen Feststellungen ermöglichen.

Vertrauen ist gut, aber…

Vertraut Eurem Unfallgegner nicht, auch wenn Euch die Unfallgegnerin oder der Unfallgegner noch so sympathisch ist. Es soll zwar schon vorgekommen sein, dass nach einem unbeabsichtigten „anbumsen“ später die Hochzeitsglocken läuteten. Vorsicht ist jedoch besser als Nachsicht: Sobald Euer Unfallgegner zu Hause sitzt, könnte er sich die Sache anders überlegen und Euch die Schuld zuschieben.

Unfallskizze anfertigen

Verzichtet nie auf die Sicherung der Beweismittel: Fertigt Fotos (im Detail und in Übersicht) und fragt Zeugen nach deren Kontaktdaten (Anschrift und Telefonnummer). Sofern möglich, fertigt eine Unfallskizze  (hier vom ADAC zum Download)

Muss ich die Polizei verständigen?

Grundsätzlich ist die Polizei nicht für die Klärung zivilrechtlicher Fragestellungen (Haftung, Schuld) zuständig. Bei Unfällen mit Toten, Verletzten und erheblichem Sachschaden solltet Ihr jedoch immer die Polizei rufen (Notruf 110). Steht ein Unfallbeteiligter unter Alkohol oder Drogeneinfluss ist ebenfalls die Polizei zu verständigen. 

Lässt sich die Identität eines Beteiligten nicht feststellen (Unfallbeteiligter lebt im Ausland, Fahrzeug im Ausland zugelassen) sollte ebenso die Polizei verständigt werden.

Auf die gegnerische Versicherung verlassen?

Nein! Es empfiehlt sich nicht, im Rahmen der Schadensabwicklung auf das Wort der gegnerischen Versicherung zu vertrauen. Diese ist ausschließlich daran interessiert, Kosten zu sparen. Dies wirkt sich meist zu Eurem Nachteil aus.

Rechtsanwalt trotz Unverschulden notwendig?

Wenn Ihr nicht Schuld seid, trägt die gegnerische Versicherung die Anwaltskosten. Ihr könnt daher ruhig etwas gönnen und alles in professionelle Hände legen. Der Anwalt kümmert sich dann um Telefonate und Schriftverkehr und nimmt Euch also diese Last ab, so dass Ihr Euch wieder auf Wichtigeres konzentrieren können. Gute Anwälte setzen Euer Recht durch und gehen u. a. gegen unberechtigte Kürzungen der gegnerischen Haftpflicht vor.

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Damit es für Euch noch unkomplizierter wird, bieten unsere Partner von Reitmaier Rechtsanwälte an, dass Ihr ohne Terminvereinbarung während der üblichen Geschäftszeiten einfach in die Kanzlei am Oberen Markt kommen könnt. Bringt einfach alle Unterlagen mit – man wird sich dann sofort um Euren Fall kümmern.

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