Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Rimparer Wölfe: Erste grün-weiße Rückrundenpunkte zum Fest

Höchster Wölfe-Sieg zum Beginn der Rückrunde

Den höchsten Sieg ihrer Zweitliga Zugehörigkeit feierten die Wölfe zu Beginn der Rückrunde gegen einen sichtbar überforderten Aufsteiger am zweiten Weihnachtsfeiertag in der sOliver Arena. Natürlich waren die Wölfe als Favorit in die Partie gegen den TSV Bayer Dormagen gegangen, aber einen Erfolg in dieser Deutlichkeit hatten wohl nur die wenigsten der über 2500 begeisterten Zuschauer erwartet.

Ein wirklicher Zweikampf war es nur in den ersten neun Spielminuten, als Dennis Marquardt zum letzten Mal für die Gäste zum 3:3 egalisierte. Im Anschluß verriegelte Rimpars Torhüter, Max Brustmann, hinter einer stabilen Wölfe Abwehrreihe für eine komplette Viertelstunde seinen Kasten und seine Vorderleute begannen davon zu marschieren. Den 9:0 Lauf in dieser Zeit beendete der junge Matthias Keidel mit seinem ersten Saisontor zum 12:3 Zwischenstand, was bereits zu diesem frühen Zeitpunkt eine erste kleine Vorentscheidung bedeutete.

Zu viele Fehler der Nordrhein-Westfalen

Zu viele Fehler leisteten sich die Nordrhein-Westfalen und Rimpar bestrafte diese im Stile einer Spitzenmannschaft. Immer wieder sahen sich die Torhüter von Dormagen mit Grün-Weißen Gegenspielern konfrontiert, die nach einem einfachen Ballverlust eines Mitspielers, alleine auf sie zugestürmt kamen und konsequent vollstreckten. Lars Spieß zeigte sich mit kraftvollen Würfen aus dem Rückraum sehr treffsicher und auch die Kreisspieler der Heimsieben rissen immer größere Lücken für ihre Kameraden, so dass bereits vor dem Halbzeitpfiff beim 16:6 ein erster zehn Tore Abstand an der Anzeigetafel zu sehen war.

Ein kurzes Aufbäumen von Dormagen nach dem Seitenwechsel, die durch einen Treffer von Sebastian Damm auf 19:12 verkürzen konnten, beendete Tobias Büttner mit zwei Toren in Folge und Sebastian Kraus stellte per Strafwurf den Zehn-Tore Abstand wieder her. Rimpars Trainer, Jens Bürkle, konnte dadurch frühzeitig beginnen Stammkräfte zu schonen und gab seiner jungen Garde reichlich Gelegenheit sich vor großem Publikum zu zeigen.

Diese dankten ihm diese Chance mit begeisterndem Handball. 18 Treffer durch U21 Spieler zeigte am Ende der Spielberichtsbogen, wobei vor allem die beiden 20jährigen Eigengewächse Matthias Keidel und Dominik Schömig immer wieder Glanzpunkte setzten. Letzterer avancierte nach seinem siebten Treffer zum 30:15 Zwischenstand sogar zum erfolgreichsten Werfer des Abends, in der sich mittlerweile in Feierstimmung befindlichen sOliver Arena.

Rimparer Wölfe rücken auf Aufstiegsrang vor

Von Dormagen kam kaum noch Gegenwehr, die Gäste fügten sich in ihr Schicksal, leisteten sich nach wie vor überhastete Abschlüsse und technische Fehler und machten nicht immer einen zweitligareifen Eindruck. Den schönsten Treffer des Abends war dann noch dem Tor-Debütanten Keidel vorbehalten, der fünf Sekunden vor dem Abpfiff einen weiten Pass von Konstantin Madert in der Luft annahm und aus der Drehung zum umjubelten 33:16 Endstand verwandelte.

Durch diesen Sieg rücken die Wölfe wieder auf einen Aufstiegsrang vor, den es bereits übermorgen in Baunatal zu verteidigen gilt. Auch wenn die Regeneration kurz sein wird, wollen die Unterfranken natürlich mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen, wobei wenn die abstiegsbedrohten Nordhessen alles dagegen setzen werden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Rimparer Wölfe. 

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