Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Weihnachtsfeier für Alleinstehende im Haus St. Lioba

Seit rund fünfzig Jahren findet am Heiligen Abend

Würzburg. Rund 90 Gäste folgten der diesjährigen Einladung zur Weih-nachtsfeier für Alleinstehende des Caritasverbandes an Heilig Abend ins Haus St. Lioba am Berliner Ring. Mitarbeiter des Hauses und des Caritasverbandes bewirteten die Gäste traditionell mit Punsch und Gebäck. Traditionell las Weihbischof Ulrich Boom das Weihnachtsevangelium vor und hob die Botschaft der Heiligen Nacht hervor: „Überall, wo das Fürch-te-Dich-nicht angenommen wird, kommt Gott zur Welt“. Dann sang er mit den Frauen und Männern Weihnachtslieder, begleitet von Sebastian Henzl (Klavier) und Norbert Engert (Trompete).

Weihnachten – Zeit der Besinnung und der Erinnerung

Jeder der Anwesenden bringt seine eigenen Erinnerungen mit, schöne und traurige, lange zurückliegende und frische. Manche Gäste kommen seit Jahren, andere sind zum ersten Mal dabei – sichtbar und spürbar ist, dass alle die Zeit in der Gemeinschaft, die Wärme, die Fürsorglichkeit der Gastgeber und die musikalischen Darbietungen einiger Teilnehmer genießen.

Kolbow beeindruckt

Die Zeit verging wie im Flug. Alexander Kolbow, der als stellvertretender Vorsitzender des Caritasverbandes zu ersten Mal bei dieser Feier den Verband vertrat, war beeindruckt von der familiären Atmosphäre, die im Saal spürbar war. In Gesprächen mit den Gästen erfuhr er, wie einige von ihnen Jahr für Jahr zu dieser Weihnachtsfeier kommen. Hierher entfliehen sie der Einsamkeit des Alltags, feiern Gemeinschaft und knüpfen neue Kontakte.

Weihnachten – Zeit des Schenkens und des Beschenktwerdens.

„Zeit, Aufmerksamkeit und Wertschätzung sind die größten Geschenke, die wir machen bzw. erhalten können“, findet Maria S. und bedankt sich im Namen aller Anwesenden für die schöne Weihnachtsfeier.

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