Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Rettungseinsatz wegen Kräutermischung: Neun Jugendliche betroffen

Großer Rettungseinsatz

ERLENBACH B. MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Der Konsum einer unbekannten Kräutermischung hat am Sonntagmorgen zu einem großen Rettungseinsatz geführt. 5 Jugendliche wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die Herkunft und die genaue Zusammensetzung der gerauchten Mischung ist noch völlig unklar. Die Polizeiinspektion Marktheidenfeld führt die weiteren Ermittlungen.

Übelkeit und Erbrechen

Kurz vor 04:30 Uhr war ein Notruf eingegangen, in dem ein Jugendlicher über Übelkeit und Erbrechen geklagt hatte und um Hilfe bat. Bei Eintreffen von Notarzt und 8 Rettungswagen im Blumenweg sind dann einige Jugendliche geflüchtet. Drei 15-Jährige mussten aufgrund ihres Gesundheitszustandes in die Uniklinik Würzburg gebracht werden. Wie sich herausstellte, hatten sich insgesamt 9 Jugendliche im Alter von 14 – 15 Jahren in der Nähe des Kindergartens verabredet und dort eine bislang unbekannte Kräutermischung geraucht.

Im weiteren Verlauf haben Beamte der Polizeiinspektion Marktheidenfeld alle weiteren Beteiligten ausfindig machen können. Zwei davon wurden ebenfalls in Krankenhäuser eingeliefert. Bei den übrigen Vieren war der Gesundheitszustand soweit stabil. Sie wurden in die Obhut der Eltern übergeben.

Reste sichergestellt

Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen hatte einer der Jungen die Mischung an die anderen verteilt. Einen kleinen Rest stellten die Polizisten bei der Durchsuchung in dessen Jackentasche fest. Bei einem Weiteren fanden sie im Rucksack ebenfalls Zubehör für Betäubungsmittelkonsum. Wer genau in welchem Umfang diese Art von Kräutermischung konsumiert hat, müssen die weiteren Ermittlungen klären.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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