Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

s.Oliver Baskets siegen nach Overtime gegen 46ers aus Giessen

Klassischer Fehlstart der Baskets

Keinen guten Start erwischten die s.Oliver Baskets beim letzten Auswärtsspiel des Jahres gegen die 46ers aus Giessen. Nach knapp 4 Minuten lag man mit 3:10 Punkten zurück, bevor man so langsam aufwachte und bis zum Ende des ersten Viertels auf einen Punkt zum 19:20 aufschließen konnte.

Führung nur von kurzer Dauer

Der Schwung der Aufholjagd konnten die Baskets aber nach der Viertelpause nicht auf’s Spielfeld tragen. Nach einer kurzen Führung zu Beginn des zweiten Viertels liefen die Baskets immer wieder einem Rückstand zwischen 2 und 6 Punkten nach, so dass in der Halbzeitpause 41:36 für die 46ers stand.

Weiter Rückstand nach dem 3. Viertel

Trotz allen Anstrengungen war es den Würzburgern auch im dritten Viertel nicht möglich, die Führung zu übernehmen, obwohl man an den Stats sah, dass sie in allen Bereichen nicht merklich schlechter als die Gastgeber waren. Am Ende des dritten Viertels betrug der Rückstand sieben Punkte zum 49:56.

Enges Spiel bis zur letzten Minute

Auch im letzten Viertel tat man sich schwer, gefährlich nahe an die Giessener heranzukommen. Die Würzburger konnten die Wurfschwäche der Heimmannschaft nicht ausnutzen, da man selbst nur um um die 45 % der Feldwürfe traf. Spannend blieb es trotzdem, da die Teams lange Zeit nur zwei bis drei Punkte auseinander lagen. Ein kurzer Lichtblick war Betz gut zwei Minuten vor Spielende. Mit einem Dreier brachte er Würzburg zum dritten Mal mit 63:62 in Führung. Doch die Antwort der 46er kam postwendend durch vier Punkte DiLeos zum erneuten Führungswechsel.

Verrückt: die letzten Sekunden zur Overtime

Dann passierte folgendes: Auszeit Würzburg, Mallett punktet und Spoden stealt zum erneuten Ballbesitz, erneut Auszeit Würzburg bei 15 Sekunden Restspielzeit. Aber dann: Schlechter Pass, Turnover Betz und sofortiges Foul zum Zeit stoppen. Damit: 2 Freiwürfe und somit sichere Punkte für Giessen zum 68:65. Das war’s? Natürlich nicht! Mallett ballert einen Dreier auf den Korb und… drin… mit Foul. 68:68 und Mallet eine Sekunde vor Schluss zum  Sieg an der Freiwurflinie und… vorbei. Overtime!

Overtime gehört den Baskets

Sichtlich von diesem Krimi beflügelt, legten die Baskets in der Verlängerung endlich los. Ein fast anders Spiel zeigte man nun, ging sofort in Führung und setze sich nach wenigen Minuten deutlich ab. Eine Minute vor Ende hatte man dann gar eine 10-Punkteführung. Das Endergebnis von 82:71 gibt absolut nicht die Spannung der ersten 40 Minuten wieder, aber die Baskets streichen letztlich den 13. Sieg ein und gehen nach hartem Kampf als Spitzenreiter verdient in die Weihnachtsferien.

Beste Spieler

Zu den besten Spieler der Baskets zählten:

  • Medlock mit 19 Punkten und 4 Assists
  • Fenn mit 15 Punkten und 8 Rebounds
  • Mallet mit 13 Punkten und Go-to-Guy für das Erreichen der Verlängerung
  • Ugrai mit 12 Punkten in nur knapp 17 Minuten
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