Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Vegetarisches Weihnachten ohne Gans & Co.

Gans, Klöße… Diesmal anders!

Mmmmh… Wie das duftet! Gans, Klöße, Soße und Blaukraut! Aber was essen die Veggies unter Euch, wenn sie nicht nur Beilagen essen wollen? Dass es immer mehr Menschen gibt, die sich fleischlos oder gar vegan ernähren, ist natürlich unumstritten, doch der ein oder andere Neu-Veggie steht vielleicht vor der Frage: Was kochen, wenn man an Traditionen festhalten will, aber ohne Fleisch? Hier unser Veggie-Menü für Heilig Abend. Und glaubt uns, es geht ohne Fleisch genau so lecker!

Vorspeise: Maronen-Suppe

Der Duft gehört einfach dazu, wenn man über den Weihnachtsmarkt läuft: Maronen. Damit das Weihnachts-Dinner auch gleich super weihnachtlich startet, ist eine Maronen-Suppe als Vorspeise optimal! Und die Rezepte gibt’s gleich oben drauf!

Zutaten (für 5 Portionen):

  • 400 g Maronen, geschälte
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Möhre
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1/4 Knolle/n Sellerie
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Gemüsebrühe, instant oder Gemüsefond
  • 700 ml Wasser
  • 150 ml Weißwein, trocken
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 1 Prise(e) Muskat, Salz und Pfeffer

Und so geht’s:

  1. Das Wurzelgemüse und den Lauch waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden.
  2. In einem großen Topf in Butter kurz anbraten, dann mit dem Wasser ablöschen und die geschälten Maronen hinzufügen.
  3. Den Wein, Gemüsebrühe, Muskat und Zimt hinzugeben und zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln lassen.
  4. Dann die Suppe pürieren.
  5. Die Sahne hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Man kann die Sahne auch schlagen und einen Klecks Schlagsahne auf die bereits in den Teller gefüllte Suppe geben. Voilà!

Hauptgang: Spinatknödel, Pilzrahmragout und Blaukraut

Der Hauptgang ist an das traditionelle Weihnachtsessen (Gans/Ente, Klöße, Blaukraut) angelehnt, denn nur Klöße und Blaukraut zu essen ist aber etwas trocken. Deshalb unser Tipp: Mit Taleggio verfeinerte Spinatknödel auf Pilzrahmragout und Blaukraut. Klingt nicht nur unglaublich lecker, schmeckt auch so! Und absolut fleischfrei!

Da das Rezept etwas länger ist, findet Ihr es in einem eigenen Artikel HIER. Die Menge der Zutaten reicht für 4 Portionen.

Dessert: Bratapfel-Tiramisu

Was an Weihnachten nicht fehlen darf, ist natürlich Bratapfel. Egal in welcher Form, der Geschmack und Duft verbreitet einfach weihnachtliche Stimmung!

Zutaten (für ca. 12 Portionen)

  • 4 EL Zucker, braun
  • 1/2 Zitrone; den Saft
  • 250 ml Wein, weiß (oder Apfelsaft)
  • 4 Äpfel, groß, geschält
  • 2 gute Prise Lebkuchengewürz
  • 50 g gehackte Mandeln

Für die Creme

  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Quark
  • 250 g Joghurt (griechischer, 10 %)
  • 60-100 g Zucker (nach Geschmack)
  • 1 EL Vanillezucker (selbst gemacht, oder 1 Paket)
  • 40 ml Eierlikör (optional)

Zusätzlich

  • 100-200 g Löffelbisquit (je nach Größe der Förmchen)
  • Kakao und wenig Zimt zum Bestäuben

Und so bereitet Ihr das Desert zu:

  1. Äpfel schälen, entkernen und nicht zu grob würfeln.
  2. Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, mit Wein und Zitronensaft ablöschen, Lebkuchengewürz zufügen und etwas einkochen lassen.
  3. Äpfel zufügen und weich dünsten, danach kalt stellen.
  4. Die Mandeln in der Pfanne leicht anrösten und unter das Apfelkompott mischen.
  5. Für die Creme Mascarpone, Quark und Joghurt mit Zucker und Eierlikör glatt rühren.
  6. Biskuits in zentimeterkleine Würfel schneiden und in 12 Portionsgläschen verteilen. Bratapfelkompott darauf verteilen und mit der Creme auffüllen. Kakao mit einem Hauch Zimt mischen und das Tiramisu damit bestäuben.

Lasst es Euch schmecken!

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT