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Unsere 5 Tipps, um mit dem Rauchen aufzuhören

Vorsatz: 2015 mit dem Rauchen aufhören

Ja, das neue Jahr ist da und auch viele von Euch haben sich bestimmt vorgenommen, 2015 mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist ungesund, es stinkt, im Winter draußen vor dem Restaurant qualmen zu müssen ist ungemütlich und ach ja, es ist ungesund. In der Schule wurden einem schon die Bilder von Raucherbeinen und -lungen gezeigt, dennoch ist der Glimmstängel hierzulande doch sehr weit verbreitet. Für alle, die sich doch von ihm lösen wollen, haben wir uns umgehört und umgesehen und unsere 5 besten Tipps, um mit dem Rauchen aufzuhören, zusammengestellt. Aber bitte Vorsicht, dies sind, wie immer, unsere Tipps und das heißt eben nicht, dass sie für alle funktionieren und allgemein gültig sind. Wenn ihr noch weitere gute Tipps und persönliche Erfahrungen habt, dann freuen wir uns auf die Kommentare.

1. Ein klarer Schnitt und die Gründe eruieren

Prof. Dr. Jürgen Deckert, der Leiter der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der Uniklinik Würzburg, gibt folgenden Tipp: Für die Mehrheit der Raucher dürfte es einfacher sein, einen klaren Schnitt zu machen, als der Versuch schrittweise aufzuhören. Psychologisch gesehen, sei es wichtig, die Funktion, die das Rauchen für einen selbst darstellt, zu eruieren. Raucht man zur Entspannung, mit gewissen Freunden oder um Spaß mit anderen zu haben? Ist ein Grund gefunden, sollte man sich überlegen, wie man die Entspannung oder den Spaß auch mit anderen Mitteln, abseits des Rauchens, hinkriegt.

2. Sport und gesunde Ernährung

Na klar, jetzt geht’s aber zu weit mit der Gesundheit im neuen Jahr. Aber viele neigen dazu, statt zur Zigarette zu Süßigkeiten und Ungesundem zu greifen. Da ist eine (leichte) Gewichtszunahme manchmal vorprogrammiert. Durch gesunde Ernährung, v.a. gesunde Snacks, wird der Zunahme vorgebeugt. Vielleicht hilft auch zuckerfreier Kaugummi. Sport beugt der Gewichtszunahme außerdem vor, lenkt ab und macht gute Laune.

3. Nikotinersatz

Süchtig ist man nicht nach einer Zigarette, sondern nach Nikotin. Um sich die Entwöhnung zu erleichtern, kann man statt der Zigarette, Nikotin medikamentös einnehmen. Dies mildert die Entzugserscheinungen, sodass man erst einmal die Gewohnheit zur Zigarette zu greifen ablegen kann. Über Möglichkeiten in dieser Hinsicht kann z.B. ein Apotheker Auskunft geben. Jedoch sollte man beachten, dass ein Ersatz eine neue Sucht fördern kann und ein Suchtverhalten nur verlagert wird.

4. Stressfreier erster Tag

Um mit dem Rauchen aufzuhören, sollte mach sich als ersten rauchfreien Tag einen möglichst stressfreien Tag aussuchen. Häufig wird eben in Stresssituationen zur Zigarette gegriffen. Das Wochenende oder ein Urlaub eignen sich daher für viele Menschen besonders gut, um mit dem Rauchen aufzuhören. Auch eine beruflich ruhigere Zeit eignet sich besser als vorhersehbare Stressphasen.

5. Gespartes Geld für schöne Dinge ausgeben

Zigaretten sind echt teuer, kann man kaum leugnen. Wer mehrere Schachteln pro Woche raucht, bei dem kommt eine ganz schöne Summe zusammen. Wer dann mit dem Rauchen aufhört, der kann entweder von dem Geld ein kleines Sümmchen ansparen oder sich mit kleinen Dingen verwöhnen. Diese schöne Halskette oder die tollen Schuhe – Ohne Zigaretten bleibt mehr Geld für die anderen schönen Dinge im Leben. Und wer sich eine kleine „Kasse“ einrichtet, wo das Zigarettengeld reinkommt, der wird sich nach einiger Zeit vielleicht über ein sattes Taschengeld für den nächsten Urlaub freuen.

Wie habt Ihr zu rauchen aufgehört?

Es gibt noch unzählige weitere Tipps und Methoden, um mit dem Rauchen aufzuhören. Hypnose, Akupunktur, psychologische Beratung, im Internet haben wir noch Ratschläge gefunden, wie kalte Asche in ein Senfglas und bei Lust nach einer Zigarette daran riechen – Igitt!

Mit dem Rauchen aufzuhören ist schwierig und wir sind keine Mediziner, daher lasst Euch bei einem Apotheker oder Arzt beraten!

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