Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Geballte Informationen über China

1027 Seiten Länderbericht

Er ist 1027 Seiten stark und enthält 27 Artikel, viele Bilder und Grafiken sowie eine umfangreiche Chronologie und ein Personenverzeichnis: Der neue „Länderbericht China“ der Bundeszentrale für Politische Bildung. Sinologen der Uni Würzburg waren daran maßgeblich beteiligt.

Globaler Einfluss der Weltmacht

Die Volksrepublik China ist längst zur Weltmacht aufgestiegen. Entwicklungen und Entscheidungen in China wirken sich spürbar in anderen Ländern auf allen Kontinenten aus – nicht zuletzt in Deutschland. Heute lässt sich keine globale Frage mehr ohne die Mitwirkung Chinas lösen. Elementare Kenntnisse der geschichtlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Grundlagen Chinas werden deshalb immer wichtiger, in Politik und Wirtschaft ebenso wie in Schulen und Universitäten.

Drei Jahre Arbeit für die Verfasser

Fundierte Kenntnisse dieser Art liefert der neue „Länderbericht China“. Nachdem sein Vorgänger aus dem Jahr 2007 seit langem vergriffen und inzwischen auch teilweise veraltet war, hat die Bundeszentrale für Politische Bildung den insgesamt fast dreijährigen Prozess für einen neuen Länderbericht in Angriff genommen und nun erfolgreich zum Abschluss gebracht.

Deutlich umfangreicher als Vorgänger

Der neue Länderbericht ist nicht nur bunter als seine Vorgänger, sondern auch deutlich gewichtiger. Die insgesamt 27 Artikel, die mit einem breiten Spektrum von Themen das heutige China auf dem Stand der Forschung für ein breiteres Publikum verständlich machen, erstrecken sich mit den Anhängen und Karten auf über 1000 Seiten.

Der Beitrag der Würzburger Sinologie

Die Würzburger Sinologie ist mit drei Autoren im Länderbericht China vertreten: Professor Björn Alpermann beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem sozialen Wandel in China. Die Professorin Doris Fischer ist Ko-Autorin des Beitrags zur chinesischen Umweltpolitik und Autorin eines Beitrags zur Medienentwicklung und -wirtschaft in China. Darüber hinaus ist sie gemeinsam mit Christoph Müller-Hofstede von der Bundeszentrale für Politische Bildung Herausgeberin des Länderberichts. Dr. Helga Stahl, ebenfalls Mitarbeiterin der Würzburger Sinologie, hat den Beitrag zur chinesischen Geschichte im 20. Jahrhundert geschrieben.

 

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