Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Neujahresdukaten-Prägeaktion der Sparkasse Mainfranken

Alter Brauch in Würzburg

Dieses Jahr wurde die traditionelle Neujahrsdukaten-Prägeaktion der Sparkasse Mainfranken passend zur weihnachtlichen Zeit der St. Michael Kirche gewidmet. Die Münzprägung erfolgte am Freitag, 12. Dezember 2014. Bereits vor vielen Jahren war es schon ein alter Brauch in Würzburg zum Jahreswechsel einen Neujahrsdukaten zu prägen, erzählte Vorstandsvorsitzender Bernd Fröhlich während seiner Rede. Der Stadtrat schickte damals als Zeichen der Ehrerbietung die erste Goldausführung an den Landesherren. Dieser Brauch hatte im Jahr 1916 ein Ende. Erst zum Jahreswechsel 1985/86 ließ die ehemalige Städtische Sparkasse Würzburg die Sitte des „Neujahrsdukaten“ wieder aufleben. Seit dem wird die Prägeaktion jedes Jahr auf’s Neue einer besonderen Einrichtung bzw. Institution gewidmet.

Dieses Jahr: St. Michael

Der Grundstein für die Kirche St. Michael wurde vor 250 Jahren 1765 gelegt und geht zurück auf den Jesuitenorden. Doch noch während der Bauzeit wurde der Jesuitenorden durch den Papst aufgelöst. Daraufhin wurde 1789 das Priesterseminar in das ehemalige Jesuitenkloster verlegt, informierte Bernd Fröhlich. Der Kirchenbau selbst wurde nach einigen Verzögerungen erst im Jahre 1831 eingeweiht. Auch St. Michael blieb von der Zerstörung am 16. März 1945 nicht verschont. Die Kirche brannte völlig aus. Da aber Baukörper und Raumschale intakt blieben, konnte die Kirche – wenn auch sehr schlicht – schnell wieder aufgebaut werden.

Darstellungen auf dem Dukaten

Die Darstellungen auf dem Dukaten stammen von Aufnahmen vor dem Krieg. Auf der Dukatenrückseite ist die Vierungskuppel mit dem nicht mehr erhaltenen Deckengemälde von Joseph Ignaz Appiani, die Anbetung des Namens Jesu durch die Weltteile, darstellt.

Bis Ende Januar erhältlich

Bis Ende Januar 2014 gibt es den Neujahrsdukaten in den Würzburger Geschäftsstellen der Sparkasse Mainfranken in Silber zum Preis von 12 Euro zu kaufen. Außerdem können Exemplare in Feingold bestellt werden. Bürgermeisterin Marion Schäfer erhielt als Repräsentantin der Stadt Würzburg einen Neujahrsdukaten in Gold zu treuen Händen – mit der Bitte diesen an den bayerischen Landesherren, den Ministerpräsidenten Horst Seehofer, zu senden.

Beruht auf Inhalten des Vorstandsvorsitzenden Bernd Fröhlich

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