Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

s.Oliver Baskets zu Gast bei heimstarken Kirchheimer Rittern

Mit einem Sieg am Samstag steht Würzburg als Spitzenreiter nach der ProA-Hinrunde fest

Gotha, Gießen und Nürnberg: Gleich drei Spitzenteams der ProA haben in dieser Saison die Heimstärke des VfL Kirchheim Knights bereits zu spüren bekommen und in der Sporthalle Stadtmitte den Kürzeren gezogen. Am 14. Spieltag wollen die s.Oliver Baskets die Punkte aus Kirchheim/Teck entführen. Würzburgs Saisonsieg Nummer zwölf wäre gleichbedeutend mit der „Weihnachtsmeisterschaft“ der ProA. Das Spiel wird am Samstag ab 19 Uhr als kostenloser Livestream auf sportdeutschland.tv/basketball übertragen.

Legendäre Begegnung

Der letzte und bisher einzige Auftritt der s.Oliver Baskets in bei den Rittern aus Kirchheim ist als einer der spektakulärsten Würzburger Siege in die Annalen des Clubs eingegangen: Am dritten Spieltag der ProA-Saison 2010/2011 gewannen die Baskets das Spitzenspiel in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte nach Verlängerung mit 85:84. Christoph „Brazzo“ Henneberger traf damals unter dem Jubel der zahlreich mitgereisten begeisterten Fans den alles entscheidenden Dreier mit der Schlusssirene der Overtime.

Damals wie heute im Kader des VfL Kirchheim Knights: Der mittlerweile 36 Jahre alte Radivoj Tomasevic, der bei der legendären Begegnung 36 Punkte erzielte. Auch im reifen Basketball-Alter ist „Radi“ immer noch für über 18 Minuten, fast 10 Punkte pro Spiel und eine Trefferquote von 41,5 Prozent von der Dreierlinie gut. Nur Spielmacher Bryan Smithson (20 von 40 – 50 Prozent) trifft bei den Knights besser von draußen.

Der 29-Jährige ist einer von vier US-Amerikanern im Kader von Trainer Michael Mai und mit 13 Punkten, 4,8 Korbvorlagen und 4,2 Rebounds pro Partie der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Ritter. Nur Flügelspieler Ben Beran (15,6 Punkte/5,4 Rebounds) trifft besser als sein Landsmann.

Verzichten müssen die Ritter auf 2,15-Meter-Center Enosch Wolf (12,4 Punkte / 9 Rebounds), der in der vergangenen Woche am Knie operiert wurde und erst im neuen Jahr wieder zur Verfügung steht. Bei der 91:102-Niederlage in Baunach am vergangenen Sonntag hatte Coach Michael Mai deshalb nur einen Kader von neun Spielern zur Verfügung.

Heimstarke Knights

Es war die zweite Auswärtsniederlage in Folge für die Schwaben. Dass sie an einem guten Tag jeden Gegner schlagen können, haben die Ritter nicht nur bei Heimsiegen gegen Gotha, Nürnberg und Gießen bewiesen, sondern zuletzt am 11. Spieltag beim 87:76-Auswärtserfolg in Essen.

Mit knapp 85 erzielten Punkten pro Spiel hat der Tabellenelfte die beste Offensiv-Ausbeute der ProA im bisherigen Saisonverlauf. Allerdings kassierten die Knights auch fast 84 Punkte pro Partie – die zweitschwächste Bilanz der Liga.

Der ProA-Tabellenführer wird am Samstag von einem voll besetzten Fanbus nach Kirchheim/Teck begleitet. Auch zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde bei den Gießen 46ers am 20. Dezember sind zwei Busse mit rund 100 Fans bereits komplett ausgebucht.

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