Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schüsse im Waldgebiet gehört: Polizei stellt Waffen und Betäubungsmittel sicher

Flinte, Schwarzpulver und Marihuana

PRICHSENSTADT, OT KIRCHSCHÖNBACH, LKR. KITZINGEN. Mehrere Waffen, Munition und Betäubungsmittel hat die Kitzinger Polizei am Mittwochvormittag im Rahmen einer richterlich angeordneten Durchsuchung eines Wochenendhauses sichergestellt. Auch in der Wohnung des 41-jährigen Beschuldigten in Mittelfranken fanden die Polizeibeamten eine Flinte, Schwarzpulver und Marihuana. Die weiteren Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Kitzingen geführt.

Spaziergänger hört mehrere Schüsse

Ein Spaziergänger hatte in einem Waldgebiet mehrere Schüsse gehört und seine Wahrnehmungen der Polizei gemeldet. Vor Ort konnten die Polizeibeamten zwar zunächst nichts mehr feststellen, ermittelten jedoch weiter. Schnell rückte dann ein 41-Jähriger in den Fokus, der in dem Bereich ein Wochenendhaus besitzt. Mit den bis dahin gewonnenen Erkenntnissen beantragte die Staatsanwaltschaft Würzburg beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Würzburg Durchsuchungsbeschlüsse für das Wochenendhaus in Kirchschönbach und der Wohnanschrift des Beschuldigten in Mittelfranken, welche auch erlassen wurden.

Räumlichkeiten durchsucht

Am frühen Mittwochmorgen tauchten dann zeitgleich Polizeibeamte an den beiden Objekten auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. In dem Wochenendhaus fanden die Kitzinger Beamten mehrere Gewehre, Schreckschusswaffen, Munition, Schwarzpulver sowie Betäubungsmittel in Form von kleineren Mengen Haschisch und Amfetamin. Auch in der mittelfränkischen Wohnung des Mannes fanden die Beamten etwa 80 Gramm Marihuana und mehrere Waffen.

Keinerlei Waffenrechtliche Erlaubnisse

Der Beschuldigte, der keinerlei waffenrechtliche Erlaubnisse vorweisen konnte, musste die Beamten dann zur Polizeidienststelle begleiten. Im Anschluss an die erforderlichen Maßnahmen kam der 41-Jährige wieder auf freien Fuß. Nach der genauen Begutachtung der sichergestellten Waffen wird sich der Mann wegen mehrerer Verstöße nach dem Waffengesetz und auch dem Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT