Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Regierung von Unterfranken fördert erneut Energiecoaching

Förderprojekt „EnergieCoaching_Basis 2014-2016“

An kleinere und mittlere Gemeinden, die sich bisher mit einer Umsetzung der Energiewende auf gemeindlicher Ebene noch nicht konkret befasst haben, richtet sich das soeben gestartete Förderprojekt „EnergieCoaching_Basis 2014-2016“. Dabei sollen Gemeinden, die sich bis zum 19. Januar 2015 bei der Regierung von Unterfranken um einen Energiecoach bewerben können, im Rahmen einer Initialberatung Möglichkeiten ihrer aktiven Beteiligung an der Energiewende aufgezeigt werden.

Energiecoach als Berater

Konkret soll ein Energiefachmann („Energiecoach“) den Gemeinden Hinweise aufzeigen, wie sie den „Energie-Drei-Sprung“ – Energiebedarf senken, Energieeffizienz steigern, Erneuerbare Energien ausbauen – vor Ort umsetzen können. Der Energiecoach soll dabei auf substantielle Themen wie Energienutzungsplan, Energiemanagement für kommunale Gebäude und Anlagen, Bürgerberatung und Bürgerengagement, Fördermöglichkeiten, planungsrechtliche Instrumente sowie Strategien zur Nutzung der Potentiale für Erneuerbare Energien eingehen, wobei die Gegebenheiten vor Ort einbezogen werden.

Kostenlose Initialberatung für weitere Gemeinden möglich

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer hat soeben 273 kreisangehörigen unterfränkischen Gemeinden angeboten, sich um einen Energiecoach zu bewerben. Die Besonderheit dabei ist, dass die Leistungen des Energiecoachs innerhalb des Pilotprojekts zu 100 % vom Freistaat getragen werden. Dafür hat das Bayerische Wirtschaftsministerium für Unterfranken insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit sollen bis Ende 2015 zunächst ca. 20 Gemeinden und dann im Jahr 2016 nochmals etwa zehn Gemeinden in den Genuss einer kostenlosen Initialberatung in Sachen Energiewende kommen.

Fortsetzung des Projekts aufgrund positiver Erfahrungen

Bereits in den Jahren 2012 und 2013 sind im Rahmen des damals als Pilotvorhaben durchgeführten Förderprojekts „Energiecoach für Gemeinden“ 30 kreisangehörige Gemeinden von Energiecoachs beraten worden (diese 30 Gemeinden sind von der aktuellen Ausschreibung daher ausgeschlossen). Aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Pilotprojekt erfährt das Energiecoaching in Unterfranken nunmehr eine Fortsetzung. Damit führt die Regierung von Unterfranken ihr Angebot zur Begleitung und Umsetzung der Energiewende im Regierungsbezirk bedarfsgerecht weiter. Neben der Zuständigkeit für verschiedene energiebezogene Förderprogramme und zahlreichen Beratungen von Gemeinden zu den unterschiedlichsten energetischen Fragestellungen hat die Regierung im Laufe der letzten Jahre auch mehrere, jeweils sehr gut frequentierte Veranstaltungen über vielfältige Themen zur Energiewende organisiert.

„Leihausstellung Energiewende“

Darüber hinaus steht der Regierung seit diesem Jahr die „Leihausstellung Energiewende“ zur Verfügung, die bereits ein Dutzend Mal an Bildungseinrichtungen, Energieberater, Behörden und weitere Institutionen verliehen wurde, darunter sogar einmal an eine Fachhochschule in Hessen. Die Nachfrage nach dieser Ausstellung ist so groß, dass sie bereits für über fünf Monate im Jahr 2015 ausgebucht ist.

Ansprechpartner

Als Ansprechpartner des neuen Förderprojekts stehen bei der Regierung von Unterfranken, Dr. Olaf Münster, Tel.: 0931/380 1281, E-Mail: olaf.muenster@reg-ufr.bayern.de und Rainer Kern, Tel.: 0931/380 1126, E-Mail: rainer.kern@reg-ufr.bayern.de zur Verfügung.

Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken

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