Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Rimparer Wölfe gewinnen Frankderby gegen Coburg

Heiß, Kribbeln, Nervös…

Der Gefühlslage machte sich bereits am Tag des Frankderbys in den sozialen Medien am Mittag breit – „DU AHNST NICHT WIE HEISS ICH BIN !!!!“ postete Torwart Konstantin Madert auf seiner Facebook-Seite sechs Stunden vor Anpfiff. Geschäftsführer und ehemaliger Erstligaspieler Daniel Sauer verspürte ein Knistern gut drei Stunden vor dem Spiel und Sebastian Kraus war vor dem Aufwärmen sogar ein wenig nervös.

 4:0-Start in der grünen Hölle

Sehr gut starteten die Wölfe mit einer 4:0 Führung in das Frankenderby gegen die Coburger Erzrivalen. Dazu trugen zwei Tore von Kaufmann, und je eines von Kraus und Schmidt sowie zwei Glanzparaden von Brustmann innerhalb der ersten vier Minuten bei. Nach zehn Minuten waren aber auch die Gäste im Spiel angekommen, konnten zulegen und kamen schließlich auf 6:4 ran.

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Coburg kämpft sich auf ein 15:14 ran

In den folgenden zehn Minuten ergab sich ein offener Schlagabtausch mit Toren sowie Paraden auf beiden Seiten. Trotzdem schafften es die Wölfe, die Oberfranken längere Zeit  auf drei Tore Distanz zu halten. Doch ab der 21. Minute begannen die Coburger sich weiter heranzukämpfen und schließlich zum 11:11 auszugleichen.

Vor allem der gegnerische Gerlich mit bis dato fünf Toren bereitete der DJK Schwierigkeiten. Bis zur Halbzeit wechselte der Spielstand ständig zwischen Unentschieden und einem Tor Vorsprung für die Heimmannschaft. Mit 15:14 trennten sich die Teams für die Kabinenansprache. Kaufmann, Kraus und Schmitt erzielten bislang je drei Tore, Brustmann mit acht Paraden.

Kraus foppt Coburger Torwart

Die zweite Halbzeit schloss spielerisch nahtlos an die letzte Phase des ersten Durchgangs an. Zwar gerieten die Wölfe nie in Rückstand, doch mehr als mit 2 Toren Unterschied konnte man sich dennoch nicht absetzen. In der 40. Minuten stand es schließlich 20:19, Kaufmann schoss bereits 4 Tore. Sehenswert war dann noch der 7-Meter von Kraus, der bereits zum zweiten Mal den Keeper mit einem Heber überlistete und zur 23:21 Führung traf. Für einen 7-Meter schickte Trainer Bürkle den „auf ’s Spiel heißen“ Madert ins Tor, der prompt mit einer unglaublichen Parade die 24:23-Führung sicherte.

Wölfe in Schlussphase die besser Mannschaft

Kurz vor der 50. Minute war dann auch wieder die 3-Punkteführung dank Toren von Bötsch, Schäffer und Winkler zum 26:23 hergestellt. Den konnte man auch bis zur 55. Minute halten, ehe die Coburger wieder bis auf ein Tor herankamen. Eine Auszeit in der 59. Minute leitete heiße Phase bei einem Spielstand von 30:28 ein.  Dann machte Bötsch das nächste Tor, Brustmann parierte und Kraus schenkte zum finalen 32:28 ein. Der Frankderby-Sieg geht an die heimischen Rimparer Wölfe, verdient – unterhaltsam – spannend.

Die meisten Tore für die Rimparer Wölfe erzielten Kraus (7) und Schäffer, Kaufmann (je 5). Brustmann glänzt 19 Paraden.

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