Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

FHWS baut akademischen Austausch mit China aus

Wichtigster Wirtschaftspartner Deutschlands

China ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes „der wichtigste Wirtschaftspartner Deutschlands in Asien, Deutschland ist Chinas wichtigster Handelspartner in Europa. Dynamische Handelsbeziehungen, Investitionen, Umweltzusammenarbeit, forschungs- und wissenschaftspolitische Zusammenarbeit und intensiver hochrangiger Besucheraustausch prägen die Beziehungen.“

Drei weitere Universitäten und Highschool besucht

Die Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) pflegt seit Jahren Kooperationen und einen akademischen Austausch mit China – nun hat eine Delegation der FHWS mit Mitgliedern der Fakultäten Gestaltung und Informatik/Wirtschaftsinformatik sowie des Studiengangs Kunststofftechnik unter Leitung des Präsidenten Professor Dr. Robert Grebner über die bestehenden Kontakte hinaus drei weitere Universitäten sowie eine Highschool besucht.

Twin Bachelor Degree Program

Mit dem „Twin Bachelor Degree Program“ bietet die FHWS im Zuge ihrer Internationalisierung inhaltsgleiche deutsch- wie englischsprachige Bachelor-Studiengänge für in- wie ausländische Studierende an. Darüber hinaus haben Studierende die Möglichkeit, sich nicht nur Wissen anzueignen, sondern es im Praxissemester auch in einem Unternehmen zu vertiefen. Während der Führungen lernte die Würzburger Delegation die Angebote chinesischer Bildungsanbieter kennen und konnte parallel deutsche Studienmodule erläutern.

Kooperationen vertiefen

Vertreter der besuchten chinesischen Highschool sowie der Universitäten, die in China einen exzellenten Ruf genießen, zeigten sich sichtlich beeindruckt vom deutschen Hochschulsystem. Erklärtes und dokumentiertes Ziel ist es, die FHWS als Vorbild in die eigene Hochschulentwicklung zu integrieren. Im Zuge dieser Bestrebungen sollen Kooperationen vertieft werden: Gewünscht wird, möglichst vielen chinesischen Studierenden den Weg zu einem Studienaufenthalt an der FHWS in Würzburg und Schweinfurt zu ebnen sowie im Gegenzug deutschen Studierenden China mit seinem breitgefächerten kulturellen Angebot zu zeigen.

Abkommen zur Studierenden- und Dozentenmobilität

Mit der Shanghai Jiao Tong University wurde ein Abkommen zur Studierenden- sowie Dozentenmobilität vereinbart, v.a. in Form von gemeinsamen Workshops und Summer Schools mit der China Academy of Fine Arts Shanghai im Bereich der Gestaltung. Die Huzhou University, deren Delegation kürzlich die FHWS besuchte, sieht künftig eine Grundlagenausbildung im Herkunftsland vor, um chinesische Studierende für ein Studium im FHWS i-Campus vorzubereiten. Darüber hinaus ist eine Kooperation im Bereich der Studierenden- und Dozentenmobilität geplant.

Huzhou No. 1 Middle School als strategischer Kooperationspartner

Die Huzhou No. 1 Middle School ist als strategischer Kooperationspartner bei der Gewinnung von fest eingeschriebenen Studierenden im Bereich FHWS i-Campus vorgesehen. Das Zhejiang University City College (Hangzhou) bildet im Bachelorbereich Studierende aus, denen im Anschluss ein Masterstudium an der FHWS ermöglicht wird. Darüber hinaus ist auch hier eine Studierenden- und Dozentenmobilität sowie die Durchführung von Summer Schools vorgesehen. Mit der Zhejiang University of Technology (Hangzhou) ist eine Kooperation unter anderem im Bereich der Gestaltung unterzeichnet worden, zunächst im Rahmen der Studierendenmobilität und bei der Organisation von Summer Schools und gemeinsamen Workshops.

Lernende Gesellschaft aufbauen

Der chinesische „Nationale Bildungsplan 2010-20“, so das Auswärtige Amt, bilde die Grundlage für die Reformbestrebungen in den Bereichen der Mittelschul-, Berufsschul- und Hochschulausbildung, die verbunden seien mit dem Ziel, eine „lernende Gesellschaft“ aufzubauen, d.h. Bildung für alle anzubieten. Im Hochschulbereich seien die vorhandenen Ausbildungskapazitäten in den vergangenen Jahren erheblich ausgeweitet worden. Es bestehe ein großes Interesse an einem Studium im Ausland, das durch vielfältige in- und ausländische Stipendien gefördert werde.

Pressemitteilung der FHWS

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