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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

TV Bittenfeld vs. DJK Rimpar Wölfe 26:19 (9:8)

Zweite Saisonniederlage ereilt die Wölfe in Stuttgart

Die zweite Niederlage der Rimparer Wölfe ähnelt nicht nur vom Endergebnis sehr stark der Ersten beim TV Großwallstadt, sondern auch die Gründe hierfür zeigen viele Parallelen. So gelang es den Wölfen ein weiteres Mal nicht, einen starken Heimtorhüter aus zahlreichen aussichtsreichen Wurfgelegenheiten zu bezwingen, obwohl die eigene Deckung über weite Strecken eine gute Figur machte.

Torarmes, aber intensives Spiel

Über 2000 Zuschauer wollten am Freitagabend die Spitzenpartie des Spieltags in der Stuttgarter SCHARRena live miterleben und so herrschte bereits beim Anpfiff prächtige Stimmung. Vor allem die Deckungsreihen beider Teams zeigten von Beginn an, dass an diesem Abend keine Geschenke verteilt werden würden und vor allem die Torhüter, Dragan Jerkovic bei den Hausherren und Max Brustmann für die Gäste, bewiesen immer wieder ihre Klasse. So entwickelte sich ein zunächst torarmes, aber sehr intensives Spiel, bei welchem bis zum Pausenstand von 9:8 immer wieder die Führung wechselte.

Disqualifikation von Julian Bötsch und Fehler im Angriff

Der treffsichere Jan Winkler egalisierte kurz nach Wiederanpfiff zum 10:10 und immer noch gab sich keiner der Kontrahenten kämpferisch eine Blöße. Eine kurz darauf folgende Schlüsselszene, war die Disqualifikation von Julian Bötsch in der 39ten Minute, der nach einer harten Aktion, ebenso verblüfft über die extreme Regelauslegung war wie seine Kameraden, die auf der anderen Seite ähnliches einstecken mussten, in einer Begegnung die immer im Rahmen des Erlaubten blieb. Dennoch waren es in der Folge vielmehr die Fehler im Angriff der Wölfe, die den Wild Boys ab hier in die Karten spielten.

Technische Fehler führten zu Gegenstößen

Zwei technische Fehler führten zu Gegenstößen des TVB und als zwei weitere erstklassige Einwurfchancen Beute von Jerkovic wurden, war die Heimsieben binnen drei Minuten auf 17:13 enteilt. Auch die sofort genommene Auszeit von Rimpars Trainer Jens Bürkle brachte die Sicherheit nicht zurück in die Handlungen der Unterfranken. Zwar konnte die DJK nach einem Doppelschlag von Steffen Kaufmann zum 20:17 in der 53ten Minute verkürzen, aber die favorisierten Gastgeber ließen sich, von der Stimmung in der Halle getragen, die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

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26:19 für TV Bittenfeld

Die Aktionen der Wölfe blieben überhastet und vor allem Finn Kretschmer und Tobias Schimmelbauer nutzten in den Schlußminuten die Gelegenheit die Rimparer Fehler per Gegenstoß zu bestrafen und so den Abstand auf der Anzeigetafel stetig zu vergößern, bis am Ende ein verdienter 26:19 im Spitzenspiel zu Buche stand, der vielleicht um ein paar Tore zu deutlich ausgefallen ist.

Pressemitteilung der DJK Rimpar Wölfe

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