Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Mysterium Wildschweinattacke: Gefahr noch nicht vorüber?

Ein weiterer Aufklärungsversuch von SMAUL

Jokel Weiszman, Sportreporter der SMAUL

Wie Würzburg erleben vor einigen Tagen berichtete, wurde eine Person in der flyeralarm-Arena am Dallenberg von einer Wildsau angegriffen und verschwand schließlich verletzt. Das Sport- und Detektivmagazin SMAUL glaubte nicht an diese einfache Erklärung und ermittelte in mehrere Richtungen. Zuletzt wurde angenommen, dass es sich bei diesem Vorfall um keine echte Wildsau handele. Jetzt folgt ein weiterer schockierender Aufklärungsversuch.

Wildsaufährte, die zweite Theorie

Wie die Lokalpresse berichtete, wollen einige Anwohner am Dallenberg gegen das Flutlicht im Stadion klagen. Sie fühlen sich durch die grelle Beleuchtung, die zehn Mal im Jahr zu Abendspielen angeschaltet werden darf, gestört. Es mehren sich – jedoch unbestätigte – Angaben in der feinen Wohngegend, wonach ein dort lebender Professor aus Zorn über die Flutlichtanlage in der flyeralarm-Arena eine erstaunliche Wandlung vollzogen hat.

Es begann in einer gruseligen Vollmondnacht

Beim letzten Vollmond am 8. Oktober transformierte sich der Akademiker in einen Werwolf. Lediglich die Hornbrille sowie der Schlips blieben erhalten. Unruhig strich das tagsüber schlafende Wesen in der Folge durch das Wohngebiet. Lediglich die besorgte Gattin konnte sich ihrem Manne nähern. Sie stimmte ihn mit einem Kickers-roten T-Bone-Steak oder Hackfleisch mit FWK-Fähnchen darin versöhnlich, dass er voller Genuss hinunterschlang. So konnte er von mehreren muskulösen Hundefängern in eine nett eingerichtete Gummizelle im Garten verbracht werden – zu seiner eigenen Sicherheit und der der Nachbarn. Nach dem ersten Flutlichtspiel der Kickers gegen Bayreuth am 24.10. sei der Werwolf-Prof jedoch beinahe außer Kontrolle geraten. Die Nachbarn konnten nur noch mit Oropax schlafen, da der unheimliche, struppige Wildfang die ganze Nacht gejault habe.

Auslöser: Das Spiel Kickers – Bayern München II

Doch richtig durchgedreht sei das Hautevolee-Biest, als der Dallenberg beim nächsten Flutlichtspiel gegen Bayern München II am 2.11. richtig voll wurde. Die 5.700 zur Arena pilgernden Menschen hätten den Werwolf nervös gemacht, das in seine Gummizelle leuchtende Flutlicht habe ein beängstigendes Fauchen entfacht. Als Adam Jabiri kurz vor Schluss das Siegtor erzielte, habe der Dallenberg gebebt. Der Werwolf habe wie von Sinnen gebrüllt, sich durch die Gitterstäbe gebissen und sei ausgebrochen. Seitdem fehlte jede Spur.

Aufruf an alle Dallenberg-Bewohner

In der verständlichen Aufregung bei der Attacke habe der angegriffene Dallenberg-Besucher das im Prinzip untote Biest mit einer ausgewachsenen Wildsau verwechselt. Die prachtvollen Hauer, das immense Schnaufen, das dunkle Fell und nicht zuletzt die brachiale Wucht des Pardauzens gegen die Türe lassen diese Verwechslung in einem anderen Licht, nämlich im Flutlicht, erscheinen. Das gefährliche Höllenviech muss unbedingt eingefangen werden! SMAUL ruft die Anwohner am Dallenberg dazu auf, Augen und Ohren offen, jedoch Tür und Tor geschlossen zu halten. Zornentbrannte Angriffe wie der berichtete müssen unbedingt vermieden werden, um die Sicherheit der oberen Zehntausend am Dallenberg ja nicht zu gefährden.

SMAUL – Satire für Würzburg

Die SMAUL hatte zwei ständige und mehrere sporadische Mitarbeiter. Wer Interesse bekommen hat, kann etwas posten. Bei ernsthaftem, längerfristigem Interesse können wir ins Gespräch kommen.

 

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