Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Neue Spuren um Wildschweinattacke am Dallenberg?

SMAUL klärt auf

Jokel Weiszman, Sportreporter der SMAUL

Wie Würzburg erleben am 10.11. berichtete, hat ein Wildschwein in der flyeralarm-Arena am Dallenberg eine Person angegriffen und verschwand schließlich verletzt. Das Sport- und Detektivmagazin SMAUL glaubt nicht an eine so einfache Erklärung und ermittelte aufgrund geheimer Beobachtungen und Zeugenaussagen von Anwohnern und Anwesenden in mehrere Richtungen. Die Redaktion ist sich einig, dass das närrische Treiben, was in Würzburg traditionell mit dem 11.11. beginnt, unbedingt eingedämmt werden muss.

Wildsaufährte, die Erste

Laut Verantwortlichen der Würzburger Kickers, die sich wie jeden Montagnachmittag, ja, im Grunde jeden Tag im Vereinsrestaurant eine 15-Liter-Flasche Moët & Chandon Brut Imperial-Champagner Edition Sansibar gönnten, handelte es sich nicht um eine echte Wildsau! Horsti Frischler, Aufsichtsratsvorsitzender der Rothosen, schildert anschaulich, was geschah, als er sich hinter dem Gebäude eine teure Zigarre anstecken wollte.

Aussage des Kickers-Aufsichtsrates

„Ich hatte schon vorher an der Bar meinen Sektkelch genau beobachtet. Die echten Diamanten da drinne haben leise geklirrt. Kam mir so vor, als wäre die Gaststätte erschüttert worden. Ich hab mir nix dabei gedacht und ging raus, um eine meiner mit Blattgold verkleideten Cohibas zu rauchen. Da bricht doch tatsächlich ein imposanter Keiler durch die Büsche, direkt auf mich zu! Zumindest dachte ich das erst. Ich hab‘ die Tür zugeknallt und das Viech ist volle Lotte dagegengebommert. Erst dann hab‘ ich gesehen, dass das ein Kostüm war und Arme und Beine aus dem Fell rausgeragt haben.

Rosenzweig, die Sau!

Der Mann unter der Maske hat sich den Kopf gerieben und: „Auah, auuhh, Mann, meine Birne!“ gejammert. Er hat auch weng geblutet. Ich hab ein paar Tausend-Euro-Scheine – die haben wir bei Kickers massenhaft in so alten Postsäcken rumliegen – hab ich also rausgeschmissen. Eigentlich, damit er sie zum Blutabwischen nimmt. Das Wildschwein hat dran geschnuppert, sie gefressen und ist dann weggelaufen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ich war ja angeheitert – aber ich meine, von der Duisburger Frisur her, war das der Rosenzweig! Na, der FV kann die Scheine gut gebrauchen.“

War die Wildsau vom Eff-Vau?

Gerüchte, nach denen Schorschi Hosenpfahl, Vorsitzender des unnachahmlich klammen Würzburger Fußballvereins, mit einer imposanten Beule (an der Stirn, nicht in der Hose) schreiend durchs Vereinsheim an der Mainau klamüsert ist, sind unbewiesen. Ebenso haltlos erscheint die Info, dass die Vorstandsvorsitzende Sarah Kläffer (Vorstand Aktivität beim WFV) all seine Pressetermine absagen musste, da er nur wild ins Telefon grunzte.

Verletzte Wildsäue

Meinwart Zeter, ein eingeschüchterter FV-Funktionär, hat ihm sicherlich auch nicht auf einem silbernen Tablett, welches aufgrund der Finanznot sofort danach versteigert wurde, alle 30 Minuten einen neuen Eisbeutel servieren müssen. Insgesamt heißt es – nach Erwin Pelzig – „Aufgemerkt!“. Schließlich sind verletzte Wildsäue nach Angaben der Polizei noch um ein Vielfaches gefährlicher, um nicht zu sagen unberechenbar. Dass Rosenzweig den Tipp für den impulsiven Auftritt von den Schweinfurtern – auch als Saufurter oder Schweine genannt – bekam, ist gänzlich unbewiesen.

SMAUL – Satire für Würzburg

Die SMAUL hatte zwei ständige und mehrere sporadische Mitarbeiter. Wer Interesse bekommen hat, kann etwas posten. Bei ernsthaftem, längerfristigem Interesse können wir ins Gespräch kommen.

 

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