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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Neues aus dem Uni-Museum

 Größte Ausstellung ab 16. November

Im Martin-von-Wagner-Museum der Universität tut sich etwas: Beide Abteilungen werden jetzt erstmals von je einem Direktor geführt, Privatdozent Jochen Griesbach für die Ältere und Professor Damian Dombrowski für die Neuere Abteilung. Bislang lag die Leitung immer bei den Lehrstuhlinhabern für Klassische Archäologie und Kunstgeschichte. Geändert hat sich diese Gepflogenheit durch eine neue Ordnung für das Museum, die seit März 2014 in Kraft ist. Außerdem startet am 16. November die größte Ausstellung, die in der Neueren Abteilung je zu sehen war. Sie zeigt Bilder, die im Ersten Weltkrieg an der Front gemalt wurden.

Öffentliche Sichtbarkeit stärken

Von der neuen Leitungsstruktur verspricht sich die Universität eine noch größere Effizienz und öffentliche Sichtbarkeit der Museumsarbeit. Für die Neuere Abteilung ist ein erster Schritt in diese Richtung getan: Professor Dombrowski hat eine große Ausstellung organisiert, die ab 16. November in der Gemäldegalerie zu sehen ist. Sie zeigt rund 250 Bilder, die der Maler Armin Reumann – vor 1914 einer der aufgehenden Sterne der jungen Münchner Kunst – an den Fronten des Ersten Weltkriegs geschaffen hat.

Mobile Ausstellungsarchitektur von höchster Qualität

„Eine Ausstellung von dieser Größe hat es im Martin-von-Wagner-Museum bislang nicht gegeben“, sagt Dombrowski. Er freut sich besonders darüber, dass die Universitätsleitung seine Initiative auch finanziell unterstützt hat: Für die Ausstellung und ihre Nachfolgeprojekte konnte eine mobile Ausstellungsarchitektur von höchster Qualität beschafft werden. Diese Förderung geschieht im Rahmen eines Modernisierungskonzepts, das beide Abteilungen im Auftrag von Universitätspräsident Alfred Forchel entwickelt haben. Eine Finanzspritze in derselben Größenordnung wird es der Antikensammlung erlauben, neue Vitrinen für ihre Ausstellungsräume zu beschaffen.

Weitere Informationen zur Ausstellung „Armin Reumann: Bilder vom Krieg, 1914-1918“ gibt es in der kommenden Ausgabe von einBLICK. Wer sich schon jetzt dafür interessiert: Hier geht es zur Homepage der Ausstellung: www.reumann.museum.uni-wuerzburg.de

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Erstmals Beirat fürs Museum

Neu ist zudem, dass das Museum nun auch einen Beirat hat. Er setzt sich aus Vertretern der museumsnahen Fächer Archäologie (Professor Matthias Steinhart), Kunstgeschichte (Professor Eckhard Leuschner), Ägyptologie (Professor Martin Stadler) und Museologie (Professor Guido Fackler) zusammen.

Hinzu kommen vier externe Mitglieder, bei denen es sich in der Regel um die Leiter größerer Sammlungen handelt. Für die Ältere Abteilung wurden Dr. Katja Lembke (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover) und Dr. Martin Maischberger (Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung) in den Beirat berufen, für die Neuere Abteilung Dr. Justus Lange (Gemäldegalerie Kassel) und Dr. Thomas Richter (Städtische Kunstsammlungen Aschaffenburg).

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