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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

100 Euro bei Wechselfallenmasche ergaunert

Verkäuferin verwirrt

WÜRZBURG. Bei einem Wechselfallenbetrug hat eine Unbekannte am Freitagnachmittag in einem Geschäft 100 Euro erbeutet. Sie hatte mit einem 200-Euro-Schein bezahlen wollen und dann beim Herausgeben des Rückgeldes die Verkäuferin verwirrt. Der Schaden wurde erst bemerkt, als die Frau bereits gegangen war.

Über Verkaufspreis aufgeregt

Kurz vor 16:00 Uhr hatte die Tatverdächtige in dem Geschäft in der Langgasse vier Packungen Servietten mit einem 200-Euro-Schein bezahlen wollen. Nach Prüfung des Geldscheines auf Echtheit wurde er angenommen und das Rückgeld in Form von drei 50-Euro-Scheinen, einem 20- und einem 10-Euro-Schein an die Frau ausgehändigt. Daraufhin fing diese an, sich über den Preis der gekauften Ware aufzuregen und legte wild gestikulierend Ware und Wechselgeld wieder auf den Tresen zurück. Die Kassiererin nahm das Geldbündel und die Servietten und überreichte der scheinbar unzufriedenen Frau ihren 200-Euro-Schein wieder. Daraufhin verließ diese das Geschäft in unbekannte Richtung.

Bei der anschließenden Nachschau in der Kasse musste die Angestellte feststellen, dass zwei der 50-Euro-Scheine fehlten. Offensichtlich war es der Unbekannten gelungen, unbemerkt die beiden Banknoten aus dem Rückgeldbündel zu entfernen und mitzunehmen.

Die Täterin wird wie folgt beschrieben:

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Ca. 160 cm groß, etwa 40 Jahre alt, kräftig, vermutlich spanisch oder portugiesisch, bekleidet mit dunkler Jogginghose, dunkelblau/weiß/grau/hellblau gestreifter Kapuzenjacke, trug Kreolen im Durchmesser von 2-Euro-Münzen.

Wer Hinweise zu der gesuchten Frau geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

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