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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

„Die Belasteten. Euthanasie 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte“

Neues Buch von Dr. Götz Aly

Wie war es möglich, dass sich im Nationalsozialismus Sonderpädagogen und sogar Eltern für die Ermordung von Menschen mit Behinderungen aussprachen? Um diese Frage dreht sich am Mittwoch, 29. Oktober, eine Lesung mit Diskussion an der Uni Würzburg. „Die Belasteten. Euthanasie 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte“. So heißt das neue Buch von Dr. Götz Aly. Der 67-jährige Historiker und Journalist geht darin der Frage nach, wie es zu erklären ist, dass in der Zeit des Nationalsozialismus Fachärzte, Vertreter der Sonderpädagogik und sogar Eltern von Betroffenen dafür eintraten, Menschen mit Behinderungen zu ermorden.

Lesung an der Uni

Aly befasst sich seit Jahrzehnten schwerpunktmäßig mit den Themen Euthanasie, Holocaust und Antisemitismus. Am Mittwoch, 29. Oktober, kommt er zu einer Lesung mit Diskussion an die Uni Würzburg. Die Veranstaltung ist öffentlich und beginnt um 19 Uhr im Hörsaal 00.401 des Universitätsgebäudes am Wittelsbacherplatz. Der Eintritt ist frei.

Anregung für Studierende und Lehrende

Organisiert wird die Lesung von Professor Reinhard Lelgemann und seinem Team am Lehrstuhl Sonderpädagogik II / Körperbehindertenpädagogik. Der Lehrstuhl lädt seit gut zehn Jahren immer im Herbst Menschen mit einer Körperbehinderung, Kulturschaffende oder Wissenschaftler ein, die über den fachlichen Horizont hinausschauen und so Anregungen für Studierende und Lehrende einbringen. Die Sparkassenstiftung der Stadt Würzburg unterstützt die Veranstaltung.

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