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Wölfe Serie hält auch gegen Eisenach

DJK Rimpar Wölfe – ThSV Eisenach 24:22 (11:11)

Den Anhängern des Rimparer Handballs gehen so langsam die Superlative aus, um zu beschreiben was ihre Wölfe Woche für Woche aufs Parkett zaubern und dabei ihrem Umfeld wohlige Schauer über den Rücken jagen. Nicht genug, dass sie in der Vorwoche sensationell die Punkte aus Nordhorn entführten, setzten sie am Sonntag ihrem Höhenflug die Krone auf, indem sie in einem packenden Handballkrimi vor über 2800 Zuschauern den Aufstiegskandidaten aus Eisenach in die Knie zwangen.

Unentschieden nach erster Halbzeit

In der ersten Halbzeit wurde um jeden Zentimeter Hallenboden gekämpft und zwei gleichstarke Mannschaften marschierten im Gleichschritt in Richtung Halbzeitpause, welcher dann beim 11:11 erfolgte und sehr gut das ausgeglichene Kräfteverhältnis wiederspiegelte.

Führung für ThSV, doch Rimpar kam zurück

Bis zur 42. Minute, als Stefan Schmitt mit einem fulminanten Kracher wieder den Anschluss zum 17:18 markierte, blieben die Wölfe auf hautnaher Tuchfühlung. Der dritte Treffer nach einem Abpraller für den ThSV im zweiten Durchgang und eine feine Einzelaktion von Lilienfelds brachte den Gäste eine Viertelstunde vor Spielende erstmalig eine drei Tore Führung und es schien, als setze sich die große internationale Erfahrung jetzt durch. – Doch Rimpar kam zurück.

Ausgleich in den letzten elf Minuten

Die zentrale Abwehrreihe mit Winkler, Schäffer und den beiden Spieß Brüdern trieb die Gäste immer häufiger in Zeitnot und Max Brustmann lief dahinter wieder einmal zu Höchstform auf. Vorne trafen Brielmeier sowie Schömig zum erneuten Anschluss und als Jan Schäffer bei noch elf zu Spielenden Minuten zum 20:20 egalisierte, ging ein Tosen durch das weite Rund, welches bis zum Schlusspfiff nicht mehr abebben sollte.

90 Sekunden vom sechsten Saisonsieg entfernt

Steffen Kaufmann hämmerte schließlich in der Schlussminute, mit unglaublicher Wucht, die Harzkugel in die Maschen und erzielte das 24:22. Der Jubel kannte keine Grenzen mehr. Der Abpfiff der spannenden Partie ging im Grün-Weißen Jubel beinahe unter und der unglaubliche Saisonstart des Vorjahres Aufsteigers aus Unterfranken geht, nach sechs Siegen aus sechs Spielen, von der Tabellenspitze aus in die nächste Runde.

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