Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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s.Oliver Baskets siegen deutlich zum Saisonauftakt

Die „Mission Wiederaufstieg“ startet mit einem 114:63-Kantersieg

Einen besseren Start in die „Mission Wiederaufstieg hätten sich die s.Oliver Baskets und ihre 3.024 Anhänger – darunter vielleicht eine Handvoll Gästefans – in der fast ausverkauften s.Oliver Arena nicht wünschen können: Beim Saisonauftakt gegen die Cuxhaven BasCats lagen die Würzburger bereits nach dem ersten Viertel mit 20 Punkten in Führung und kamen dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu einem nie gefährdeten 114:63-Sieg. Top-Scorer waren Kapitän Darren Fenn (22 Punkte/3 Dreier) und Basti Betz (18/5).

Im 1. Viertel klare Verhältnisse

Mit einem Korbleger zur Auftaktführung gab Ruben Spoden nach 37 Sekunden den Startschuss für die „Mission Wiederaufstieg“ der s.Oliver Baskets. Nach einem noch vorsichtigen Abtasten in den ersten Spielminuten war es erneut Spoden, der mit dem ersten Dreier des Abends die Baskets-Offensive ins Rollen brachte. Kapitän Darren Fenn traf nun genauso wie seine Teamkollegen Stefan Jackson und Jeremy Dunbar nahezu jeden Wurf, während in der Verteidigung kaum erfolgreiche Angriffe der Gäste aus Cuxhaven zugelassen wurden. Folgerichtig konnten die Gastgeber bereits das erste Viertel deutlich mit 39:19 zu ihren Gunsten gestalten.

Fenn mit 20 Punkten nach 9 Minuten

Fenn bewies im Anschluss seine Treffsicherheit von Außen: Mit zwei Distanztreffern in Folge erhöhte der spätere „MVP“ des Spiels in der 14. Minute nicht nur auf 50:20 für die Unterfranken, sondern erzielte zugleich seinen zwanzigsten Punkt bei bis dahin neun Minuten Spielzeit. Auf Seiten der Gäste von der Nordseeküste stemmten sich vor allem die auffällig agierenden Bill Borekambi und Aaron Cook gegen das drohende Debakel. Gemeinsam konnten sie verhindern, dass sich der Rückstand bis zum Seitenwechsel weiter vergrößerte.

Medlock und Jackson sehr aktiv

Die s.Oliver Baskets bewiesen nach der Pause, wie flexibel sie im Angriff sind. Während die ersten beiden Viertel offensiv vor allem von Fenn dominiert wurden, übernahmen im 3. Spielabschnitt zunehmend Carlos Medlock und sein Backcourt-Kollege Stefan Jackson das Kommando. Neun Punkte steuerte Spielmacher Medlock alleine im dritten Abschnitt zum deutlichen 87:53-Vorsprung vor den letzten zehn Minuten bei.

Im finalen Abschnitt wechselte das heiße Händchen auf Würzburger dann noch einmal den Inhaber. Nun war plötzlich Sebastian Betz „on fire“: Er versenkte in den letzten acht Minuten der Partie fünf Dreier bei fünf Versuchen. Zum ersten Mal seit Jahren sprang die Punkteanzeige in der s.Oliver Arena dann genau fünf Minuten vor dem Spielende auf die „100“. Nach einem Ballgewinn durch Constantin Ebert, der kurz zuvor zum ersten Mal in der ProA eingewechselt wurde, war es Flügelspieler Jason Dourisseau, der nach Vorlage von Basti Betz den dreistelligen Punktestand voll machen durfte.

Text: Michael Will

Kostenlose Fahrt zum 1. Auswärtsspiel nach Nürnberg

Weiter geht es für die s.Oliver Baskets mit dem ersten ProA-Auswärtsspiel am kommenden Freitag bei rent4office Nürnberg. Für die Fahrt zu der Partei am „Tag der Deutschen Einheit“ spendieren s.Oliver und die Mainfrankenbahn kostenlose Zugtickets – Anmeldung noch bis 30. September per Mail unter „steffen.schwies@soliver-baskets.de“

Nächstes Heimspiel am 5. Oktober

Zwei Tage später steht bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm: Am Sonntag, 5. Oktober, geht es in der s.Oliver Arena gegen erdgas Ehingen/Urspringschule. Tickets gibt es im Vorverkauf im Online-Ticketshop der s.Oliver Baskets bei CTS Eventim.

Trainerstimmen

s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley:
„Als Trainer ist man vor dem ersten Saisonspiel immer etwas nervös. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir uns siebeneinhalb Wochen lang intensiv und mit schweren Gegnern auf das heutige Spiel vorbereitet haben. Wenn man zuhause vor so einer Kulisse spielt, hat man auch einen großen Druck. Die Jungs haben aber von Anfang an mit derselben Intensität gespielt wie in der Vorbereitung, ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben den Ball sehr gut bewegt und hatten 30 Assists. Wir haben die Rebounds mit 37 zu 25 für uns entschieden, obwohl mit Dennis Tinnon unser bester Rebounder gefehlt hat. Ich bin glücklich darüber, dass wir heute so aufgetreten sind. Ich hoffe nur, dass jetzt nicht jede Woche Siege mit 50 Punkten Unterschied von uns erwartet werden.“

Krists Plendiskis, Cuxhaven BasCats:
„Glückwunsch an Würzburg. Sie haben gezeigt, dass sie unbedingt wieder zurück in die erste Liga wollen. Sie haben von der ersten Sekunde an mit voller Energie gespielt. Wenn sie diese Intensität halten können, wird es für jeden Gegner sehr schwer. Würzburg hat uns heute beigebracht, wie man Basketball spielt.“

Statistik

s.Oliver Baskets – Cuxhaven BasCats 114:63 (39:19, 27:18, 21:16, 27:10)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
Darren Fenn 22 Punkte/3 Dreier, Sebastian Betz 18/5, Stefan Jackson 17 (7 Rebounds/6Assists), Jeremy Dunbar 14/1, Carlos Medlock 13 (9 Assists), Jason Dourisseau 12, Ruben Spden 9/1, Christian Hoffmann 6, Max Ugrai 3/1 (5 Rebounds), Constantin Ebert, John Florveus.

Top-Scorer Cuxhaven:
Cook 16/2 (5 Assists), Borekambi 14, Nawrocki 11/3.

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