Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Kranunfall – Mehrere Gutachten erstellt

Untersuchungen weiter im Gange

DETTELBACH OT BIBERGAU, LKR. KITZINGEN. Nach dem Kranunfall im Juli in Bibergau sind die Untersuchungen zur Aufklärung der Unfallursache von verschiedenen Seiten noch voll im Gange. Bei dem Unfall war der Ausleger eines Autokrans in ein Wohnhaus gestürzt und ein Passant auf dem Gehweg fast erdrückt worden. Eine Stütze des Krans war in die Straße eingebrochen.

Wie bereits berichtet, war am 18.07.2014 ein Autokran beim Versuch, einen anderen Kran in ein Grundstück zu heben, umgestürzt. Der Kranausleger schlug dann in ein Haus ein und beschädigte es schwer. Ein Passant, der mit einem Fahrrad an dem Kran vorbeiging, wurde vom Kran erfasst und zu Boden geworfen. Nach Versorgung vor Ort war er mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus gekommen.

Es spricht nach bisherigen Erkenntnissen viel dafür, dass ein Teil der Straße, auf der der Kran abgestützt war, nachgegeben hatte und der Kran deshalb seitlich weggekippt war. Es ist aber noch unklar, warum die Straße dem Druck der Kranstütze nicht standgehalten hatte. Die etwaige Ursache ist Gegenstand diverser privater Gutachten der beteiligten Behörden, Versicherungen und des Kranherstellers. Diese sollen der Staatsanwaltschaft Würzburg zur Auswertung zugeleitet werden.

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