Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

„Coach Clinic“ als Auftakt zur regionalen Nachwuchsarbeit

Mit zwei Veranstaltungen am Rande des „Distelhäuser Cup“ am Wochenende hat die s.Oliver Baskets Akademie am Samstag in der s.Oliver Arena eine Initiative zur Stärkung der Basketball-Nachwuchsarbeit in Mainfranken gestartet.

Theorie und Praxis im Basketball

Am Vormittag trafen sich Vertreter von rund einem Dutzend Vereinen zu einer zweistündigen Besprechung über die Zukunft des Jugendbasketballs in Würzburg und der Region. Am Nachmittag folgte eine „Coach Clinic“ für Vereinstrainer und Sportlehrer aus Mainfranken.

Zwanzig Teilnehmer absolvierten zunächst eine praktische Technikschulung mit dem ehemaligen Würzburger Bundesliga-Trainer Klaus Perneker, bevor s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley vor den Übungsleitern einen ausführlichen Vortrag über Training und Taktik hielt. Die Veranstaltung war für die Teilnehmer aber nicht nur aufgrund der Ausführungen des Profitrainers interessant: Zum Einen konnten sie mit der Teilnahme die C-Lizenz verlängern, zum Anderen konnten sie Spradleys taktische Ausführungen beim anschließenden Spiel der s.Oliver Baskets gegen ratiopharm ulm gleich in der Praxis studieren.

In Zukunft regelmäßig

Die Veranstaltungen sollen in Zukunft regelmäßig stattfinden, wie s.Oliver Baskets Geschäftsführer Steffen Liebler betont: „Das war der Auftakt für das Jugendtreffen und die Coach Clinic, die es in dieser Saison noch öfter geben wird. Es ist uns wichtig, mit allen Vereinen aus der Region in Dialog zu treten und zusammenzuarbeiten. In den letzten Jahren stagniert die Nachwuchsarbeit in unserer Region. Von den Vereinsvertretern haben wir heute erfahren, dass die Probleme im Jugendbereich für alle Vereine nahezu gleich sind. Es gibt häufig zu wenig Hallenzeit und es fehlen qualifizierte Übungsleiter. Hier wollen wir ansetzen und gemeinsam mit den Vereinen an einer Verbesserung arbeiten. In den Vereinen sollen neue Jugendmannschaften gegründet werden, um den Breitensport zu stärken und dadurch neue Talente für den Leistungssport zu entdecken. Durch das Projekt „Junior Franken“ möchten wir insbesondere die Zahl der U10-Mannschaften erhöhen, damit für die jüngsten Basketballer künftig mehr als nur ein paar Spiele pro Jahr möglich sind.

 

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