Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Ladung verloren: „Aufreißtrommel“ beschädigt A7

Ins Schleudern geraten

UNTERPLEICHFELD.  Aus Unachtsamkeit war am Dienstagabend auf der A 7, kurz vor einer Brückenbaustelle, ein Lkw nach rechts abgekommen, ins Schleudern geraten und hatte seine Ladung verloren. Durch die walzenförmige Aufreißtrommel wurde die Fahrbahn erheblich beschädigt. Die Autobahn war in Richtung Ulm für ca. 20 Minuten komplett gesperrt.

Ladung verloren

Kurz vor 19.00 Uhr überfuhr der 30-jährige Kraftfahrer zunächst mehrere beleuchtete Warnbaken und stieß anschließend gegen die Betonleitwand der dortigen Baustelleneingrenzung. Von dort abgewiesen schleuderte der Kleintransporter quer über beide Fahrspuren gegen die Mittelschutzplanke und wieder zurück. Die Spanngurte konnten das Gewicht der durch sie gesicherten Ladung nicht mehr halten und die Aufreißtrommel flog von der Ladefläche. Die 540 kg schwere, mit Dornen versehene, Trommel rollte auf der linken Fahrspur entlang, prallte ebenfalls mehrmals gegen die mittlere Schutzplanke und blieb letztendlich auf der Straße liegen.

Gesamtschaden von mindestens 20.000 Euro

Durch die Dornen wurde die Deckschicht erheblich beschädigt. Ebenso war die Mittelschutzplanke durch die Einschläge des Transporters und der Walze auf einer Länge von ca. 100 Metern an mehreren Stellen stark in Mitleidenschaft gezogen.

Nach jetzigen Stand der Ermittlungen ist zumindest ein Verkehrsteilnehmer über herumliegende Fahrzeugteile gefahren und musste eine Werkstatt aufsuchen. Die eingesetzten Feuerwehren von Bergtheim, Erbshausen und Rimpar halfen tatkräftig bei der Absicherung der Unfallstelle, der Bergung der Trommel und der Reinigung der Fahrbahn. Durch die Autobahnmeisterei Erbshausen wurde der Straßenbelag mit Kaltasphalt vorerst notdürftig ausgebessert, um die Sperrung so kurz wie möglich zu halten. Es entstand ein Gesamtschaden von mindestens 20.000 Euro.

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