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DJK Rimpar: Überraschungs-Tabellenführer der 2. Liga

HSG Nordhorn/Lingen – DJK Rimpar Wölfe 25:28 

Die DJK Rimpar Wölfe waren am Sonntag zum Spitzenspiel beim Zweiten des Bundesligaunterhauses, der HSG Nordhorn/Lingen angetreten, um den Tabellenführer nach dem fünften Spieltag zu ermitteln. Zusätzliche Motivation fanden die Wölfe bereits vor dem Anpfiff, als der Nordhorn/Lingnen Hallensprecher, die HSG Schals, die es im Foyer zu kaufen gab, als „Schals des zukünftigen Tabellenführers“ anpries. Die Wölfe nahmen diesen kleinen Seitenhieb gelassen hin und gaben die Antwort auf dem Feld.

Gut ins Spiel gefunden

Die ersten Minuten nach dem Anpfiff verliefen ohne großes Abtasten. Rimpar fand gut ins Spiel und konnte sich bereits nach 4:46 einen 5:2 Vorsprung erspielen. Danach fielen die Handballer aus Unterfranken allerdings in eine kleine Schwächephase und die Mannschaft aus dem Emsland nutze dies auch um das Spiel in den folgenden 4 Minuten zu einem 8:6 für die Gastgeber zu drehen. Ausschlaggebender Spieler der HSG war hier Nicky Verjans, der mit 5 frühen Toren großen Beitrag zur Aufholjagd der Hausherren lieferte.

Wölfe kämpften auf Hochtouren

Doch die Rimparer stabilisierte sich schnell und das System funktionierte nach 15 Minuten wieder perfekt. Mit dem jetzt auf Hochtouren laufenden Abwehrbollwerk und mit einem gut aufgelegten Schlussmannes Max Brustmann, dessen Einsatz auf Grund einer Erkältung auf der Kippe stand, erarbeiteten sich die Wölfe nach und nach ein Übergewicht.

Vorsprung sogar in Unterzahl erhöht

Fehler der Hausherren wurden konsequent bestraft was nach einem 10:2 Lauf der DJK Sieben zu einem komfortablen sechs Toren Vorsprung bis zur Halbzeit führte. Ebenso konnte Nordhorn/Lingen zu keiner Zeit die Strafzeiten gegen die Gäste effektiv nutzen. Ganz im Gegenteil gelang es Rimpar den Vorsprung teilweise in Unterzahl sogar noch zu erhöhen. So war die Führung für die Wölfe zur Halbzeit durchaus verdient.

Gegner drehte noch einmal auf

Wer dachte das Spiel sei bereits entschieden, irrte sich gewaltig. Die HSG aus Nordhorn/Lingen drehte noch einmal auf und startete eine Aufholjagd. Der Vorsprung der Wölfe schrumpfte zwar, aber es gelang den tapfer dagegen haltenden Gästen stets die Kontrolle über die Begegnung zu halten. Dennoch stellte Verjans in der 56ten Minute mit seinem Treffer zum 23:25 wieder den Anschluss her und die HSG drückte. Doch die Wölfe zeigten wieder Zähne.

Ein echtes Spitzenspiel

Trainer Jens Bürkle: „Es war ein schweres und auch anstrengendes Spiel. Ein echtes Spitzenspiel eben. Ich bin mit der Mannschaftsleistung wirklich zufrieden heute, den Sieg hat sich das Team redlich verdient. Zwar hatten wir zu Beginn etwas Unordung in der Defensive aber wir haben das schnell abgestellt, uns konzentriert und wieder zurück ins Spiel gefunden. Selbst die einseitige Zeitstrafenverteilung, die mit 8:0 gegen uns ausgesprochen wurde, haben wir ausgezeichnet kompensiert und immer die Ruhe bewahrt“.

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