Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Schulwegsicherheit: Großer Schutz für kleine Leute

Sicher zur Schulbank

Die Ferien neigen sich langsam dem Ende zu und die kleinen und großen Schulkinder fiebern wieder einmal aufgeregt dem 1. Schultag entgegen. Bis die Knirpse aber voller Euphorie und Tatendrang auf der Schulbank durchstarten können, müssen sie zunächst sicher dorthin gelangen. Und hier sind neben den Schülern selbst natürlich auch Lehrkräfte, Schülerlotsen, Verkehrsteilnehmer und vor allem die Eltern gefragt, um den Hinweg zur Schule und wieder nach Hause besonders sicher zu gestalten.

In diesem Beitrag wollen wir ihnen näher bringen, was man alles tun kann, um die Kinder auf ihrem Schulweg zu unterstützen und wie man ihnen beibringen kann, mögliche Gefahren zu erkennen und auf sich Acht zu geben.

  • So sollte man den künftigen Schulweg schon lange vor Beginn des ersten Schultages mit den Kindern ablaufen, damit sie sich auskennen und einschätzen können, was sie erwartet.
  • Auf Gefahrenpunkte, die auf dem Schulweg nicht zu vermeiden sind, z. B. bei Überquerung der Straße oder unübersichtlichen  Bereichen wie Bushaltestellen, ist dabei besonders einzugehen.

Entsprechende Schulwegpläne kann man bei den einzelnen Schulen oder auch Gemeinden einholen. Fest steht: Nicht immer der kürzeste Weg zur Schule ist auch der sicherste.

Das Polizeipräsidium Unterfranken empfiehlt den Eltern, ihr Kind an den ersten Tagen auf seinem Weg zur Schule zu begleiten. So können kleine Unsicherheiten aus dem Weg geräumt werden. Kontrollieren sie bei Gelegenheit, ob ihr Kind auch einige Zeit nach dem Schulanfang noch alles richtig macht und sich so verhält, wie man es mit ihm geübt hat.

Auf die Kleidung kommt es an

Egal ob mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß, auch auf die richtige Kleidung kommt es an. Beim Aussteigen aus dem Fahrzeug, als Radfahrer und als Fußgänger müssen die Kinder gut zu erkennen sein. Bei diesem Aspekt helfen reflektierende Warnwesten und -jacken oder zumindest helle Kleidung in leuchtenden Farben. Denn die größte Vorsicht nutzt nichts, wenn andere Verkehrsteilnehmer die Kleinsten nicht wahrnehmen. Hier sind vor allem die Eltern gefragt.

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät deshalb:

  • Nehmen sie sich Zeit, lassen sie ihr Kind rechtzeitig aufstehen, damit nicht schon zu Beginn des Tages Eile oder Hektik entsteht. So brauchen die Kleinen nicht zu befürchten, dass sie vielleicht zu spät zum Unterricht kommen. Sie sind dann nicht gezwungen, sich auf dem Schulweg zu beeilen.
  • Sie können ihr Kind unterstützen, indem sie ihm helfen, mit anderen Kindern Gemeinschaften zu bilden, damit sie zusammen den Weg bestreiten können.
  • Verabreden sie mit anderen Eltern und Kindern sogenannte „Abholketten“. Wenn sie ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen oder abholen, vergessen sie auch hier nicht, es ausreichend mit den notwendigen Sitzen und Gurten zu sichern.

Weitere Tipps für den Schulanfang auf der Homepage der Bayerischen Polizei beim Polizeipräsidium Unterfranken 

Mit 50 Verkehrsunfällen im Jahr 2013 ist im Vergleich zu den Vorjahren ein stetiger Rückgang zu verzeichnen. Das Bestreben der unterfränkischen Polizei ist es, diese positive Entwicklung weiter fortzuführen und die Schulwegunfälle in den kommenden Jahren weiter zu reduzieren.

Um alle Verkehrsteilnehmer im Hinblick auf die Schulkinder zu sensibilisieren, werden gerade zu Schulbeginn die Geschwindigkeit, die Gurtpflicht und das Benutzen von geeigneten Kindersicherungssystemen durch Beamte der zuständigen Polizeidienststellen überwacht. Außerdem obliegt die Ausbildung von Schülerlotsen, Schulweg- und Schulbushelfern den Verkehrserziehern der Polizei.

 

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