Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Mann bedroht Polizisten und demoliert Auto

Mit Hammer auf Pkw eingeschlagen

WÜRZBURG/LENGFELD. Ziemlich neben sich stand ein Mann, der am Samstagfrüh mit einem Hammer grundlos ein Auto demolierte. Die Polizei konnte weitere Ausraster verhindern, indem sie den Mann in Gewahrsam nahm. Bis zu seiner Unterbringung in einem Bezirkskrankenhaus beleidigte und bedrohte der Mann aber noch mehrere Polizisten.

Gegen 05:00 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass in der Florian-Geyer-Straße ein Mann auf der Straße herumschreien und Autos demolieren würde. Als einige Polizeistreifen vor Ort eintrafen, war der Mann zunächst verschwunden. Ein gelber Opel Astra zeigte allerdings deutliche Spuren von roher Gewalt. Auf Windschutzscheibe und Motorhaube waren mehrere Einschläge erkennbar, zudem waren die Scheibenwischer stark verbogen. Wie sich später herausstellte, hatte der Mann mit einem Hammer, der gefunden und sichergestellt werden konnte, auf das Auto eingeschlagen. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf ca. 3000 Euro belaufen.

Beamten angespuckt und bedroht

Die Hinweise verdichteten sich gegen einen 58-jährigen Würzburger, der als der Übeltäter benannt wurde. Er konnte zuhause angetroffen werden. Unumwunden gab er die Tat zu. Allerdings machte er einen sehr verwirrten Eindruck. Die Polizisten erklärten dem 58-Jährigen nun den Gewahrsam.

In den Räumlichkeiten der Polizeidienststelle in der Weißenburgstraße besserte sich der Zustand des Mannes nicht. Im Gegenteil, er sah sich nunmehr bemüßigt, die Polizisten zu bedrohen und mit hier nicht zitierfähigen Ausdrücken zu beleidigen. Sogar zum Anspucken eines Polizeibeamten ließ er sich hinreißen.

In Bezirkskrankenhaus eingeliefert

Da sich der Mann offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, musste er in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden. Er wird sich demnächst wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Bedrohung verantworten müssen.

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