Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Siebeneinhalb Jahre Haft für Vergewaltiger

Zum Oralverkehr gezwungen

WÜRZBURG. Siebeneinhalb Jahren Gefängnis forderte die Staatsanwaltschaft für den 42-Jährigen Schausteller-Gehilfen, der im November 2013 eine 23-Jährige Frau in Würzburg vergewaltigte. Seine Verteidiger forderten einen Freispruch. Am Dienstag folgte das Landgericht Würzburg dem Antrag und verurteilte den Mann nun wegen Vergewaltigung unter besonders erniedrigenden Umständen.

Die damals 22-Jährige Frau hatte sich nach einem Diskothekenbesuch im November gegen fünf Uhr morgens in der Innenstadt verlaufen, als sie von dem Mann verfolgt wurde. Der 42-Jährige, der im Raum Würzburg lebt, packte die junge Frau brutal von hinten und zwang sie zum Oralverkehr.

DNA-Spuren sichergestellt

Ermittelt wurde er durch ausgewertete DNA-Spuren sichergestellt wurden. Bereits 2007 wäre er aufgrund einer ähnlichen Tat fast verurteilt worden.

Selbst im Prozess zeigt der Angeklagte seine Gefühlskälte deutlich. Er ersparte es seinem Opfer nicht vor Gericht auszusagen und quälte damit sein schwer traumatisiertes Opfer erneut.

 

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