Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Sportwagenfahrer rast gefährlich über die A3

KIST. Einen Sportwagenfahrer, der am Sonntagabend gefährlich über die A 3 blätterte, haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried nach einer fast 40 Kilometer langen Verfolgungsfahrt stoppen können. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld von über 1.500 Euro.

Halsbrecherische Fahrweise

Gegen 19:30 Uhr haben sich mehrere Autofahrer bei der Polizeieinsatzzentrale in Mittelfranken gemeldet und mitgeteilt, dass ein weißer Sportwagen mit kuwaitischer Zulassung „in halsbrecherischer Art und Weise“ in Richtung Frankfurt raste. Eine Streifenbesatzung der Würzburger Autobahnpolizei sah den gesuchten Aston Martin, der mit hoher Geschwindigkeit an ihnen vorbeisauste. Mit ihrem zivilen Videofahrzeug nahmen die Beamten die Verfolgung auf und jagten dem Fahrzeug mit zum Teil weit über 200 km/h hinterher. Dabei filmten sie mehrere verbotswidrige Überholvorgänge und stellten gravierende Abstandsverstöße fest, bevor es ihnen gelang, den Raser am Ende des Dienstbereichs anzuhalten.

Sich selbst gefilmt

Der 27-jährige Wagenlenker, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Er hatte sich wohl auf einer Rennstrecke gewähnt und die Fahrt zudem mit einer eigenen Frontkamera aufgenommen.

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