Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Stadt bittet um Hilfe bei Quartierssuche für Asylbewerber

Zugangszahlen steigen dramatisch

Die Zugangszahlen der Asylbewerberinnen und Asylbewerber wie auch der Kriegsflüchtlinge steigen dramatisch. Ab der kommenden Woche werden deshalb laut Erklärung der Stadt Würzburg, voraussichtlich wöchentlich 17 Asylbewerber von der Regierung von Unterfranken zur Unterbringung zugewiesen.

Enorme Herausforderung für Würzburg

„Dies ist eine enorme Herausforderung für die Stadt“, sagt Oberbürgermeister Christian Schuchardt, zumal der in Würzburg bereits knappe Wohnungsmarkt auf Grund des beginnenden Semesters schon sehr eng ist. Seit Bekanntwerden der Nachricht am Mittwoch sucht die Stadt Würzburg laut eigenen Angaben nach Ausweichquartieren, um dort Asylbewerber und Flüchtlinge innerhalb der Stadt unterbringen zu können. „Derzeit prüfen wir verschiedene Immobilien, in denen wir Hilfesuchende unterbringen können“, so Schuchardt.

Hilfe Gebot der Menschlichkeit

Dass den Hilfesuchenden geholfen werden muss, steht für Schuchardt außer Frage: „Dies ist allein ein Gebot der Menschlichkeit. Wir werden alles tun, um für Asylbewerber und Flüchtlinge eine gute Unterbringung zu schaffen.“

Bitte um Unterstützung auch von Privaten

Der Oberbürgermeister bittet in der an alle Medien gestern Abend verschickten Pressemitteilung aber auch die Kirchen und andere öffentliche Einrichtungen, die Stadtverwaltung bei der Suche zu unterstützen oder gar Quartiere zur Verfügung zu stellen. Helfen würde laut Schuchardt aber auch, wenn Privatleute auszugsberechtigte Personen oder Familien aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Veitshöchheimer Straße bei sich aufnehmen würden. Denn dann könnten die freiwerdenden Plätze in der Gemeinschaftsunterkunft neu vergeben werden. Ansprechpartner ist das Sozialreferat der Stadt Würzburg: sozialreferat@stadt.wuerzburg.de

Rotes Kreuz und Kirche unterstützen Stadt

Sowohl der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes Würzburg als auch der Caraitasverband für die Diözese Würzburg unterstützen die Stadt bereits mit dem Aufstellen von Zelten auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft als auch der Bereitstellung von Unterbringungsmöglichkeiten in kirchlichen Einrichtungen.

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