Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Schockmahnungen von angeblicher Bundes Inkasso GmbH

LANDKREIS MILTENBERG. Am Dienstag haben zwei Familien aus dem Landkreis Miltenberg jeweils Mahnungsschreiben einer angeblichen Bundes Inkasso GmbH erhalten. Die älteren Herrschaften sollten 196 Euro im Zusammenhang mit Forderungen einer Deutschen Glücksspiele Zentrale bezahlen. Die Polizei geht davon aus, dass derartige Briefe derzeit in großem Umfang versandt werden.

Mit Rechtschreibfehlern versehen

Die Schriftstücke vom 01.09.2014 enthielten auffälligerweise keine Anschrift der Bundes Inkasso GmbH und waren mit einigen Rechtschreibefehlern versehen. Eine angegebene Telefonnummer führte nach Bulgarien, ebenso die Bankverbindung, an die der offene Betrag zu überweisen sei. Die 196 Euro wären angeblich wegen einem „Kündigungsbestätigungs Service“ zur Löschung aller Kundeninformationen bei der „Deutsche Glücksspiele Zentrale“ fällig geworden. Bei Zahlung der Summe könne ein gerichtliches Mahnverfahren gegen die Adressaten verhindert werden.

Nicht real existent

Weder die bezeichneten Firmen noch die Forderung selbst sind real existent. Zum Glück ließen sich die Empfänger der Briefe nicht einschüchtern. Stattdessen informierten sie die Polizei.

Nicht einschüchtern lassen!

Diese Art von versuchtem Betrug ist der Polizei bekannt. Das Polizeipräsidium Unterfranken weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, sich nicht von derartigen Mahnschreiben oder Eintreibungsforderungen dubioser Inkassounternehmen einschüchtern zu lassen. Prüfen Sie den Inhalt der Schriftstücke genau und informieren Sie bei Betrugsverdacht die Polizei.

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