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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Kriegerdenkmal mit Parolen beschmiert

„Reaktionäre Gedenkkultur“

Mehrere Fans haben uns mit Fotos darauf aufmerksam gemacht, daß das Kriegerdenkmal an der Husarenstraße mit roter Farbe beschmiert wurde. Mit schwarzer Schrift wurden zudem Parolen wie „Nie wieder Deutschland“ sowie „Täter“ auf die Totentafeln gesprüht. Linksextreme Gruppen haben sich im Internet bereits zur Tat bekannt. Hier heißt es „Mit dieser Aktion richten wir uns direkt gegen die zynische und reaktionäre Gedenkkultur, für die dieses Kriegerdenkmal steht.“ Quelle.

Kriegerdenkmal Hintergründe

Das martialisch anmutende Kriegerdenkmal wurde von dem Künstler Fried Heuler zwischen 1925 und 1931 errichtet. Gedacht war es zunächst als Erinnerung an die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges. Die Nationalsozialisten instrumentalisierten das Denkmal als „Helden-Ehrenmal“. Heute ist es allen gefallenen Soldaten gewidmet und wird zugleich als Mahnmal für alle Kriegsopfer und den Frieden gesehen. Dieser Charakter wird auch bei den jährlich stattfindenden städtischen Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag durch Oberbürgermeister und Vertreter der katholischen wie evangelischen Kirche herausgestellt.

Zeugenhinweise an die Polizei

Site Polizei bittet um Zeugenhinweise unter 0931-457-22 30. In der Vergangenheit kam es bereits zu Schändungen des Studentensteins.

 

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