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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Sieben Bücher für Euer Urlaubsgepäck

Urlaubszeit ist Lesezeit

Bald beginnen die Sommerferien. Ob im Stau, am Flughafen oder am Strand: Für viele ist die Urlaubszeit die ideale Gelegenheit, um mal wieder ein gutes Buch zu lesen. Nur welche Bücher – ob digital oder gedruckt – nimmt man am besten mit auf die Reise? Unsere Redaktion empfiehlt die sieben spannendsten Werke für einen (auch literarisch) gelungenen Sommerurlaub.

1. Jenke von Wilmsdorff – Wer wagt, gewinnt: Leben als Experiment 

Man kennt ihn vor allem durch seine amüsanten und teilweise sehr riskanten Selbstversuche. RTL hat vor Kurzem sogar ein eigenes Doku-Format („Das Jenke-Experiment“) des Extremreporters Jenke von Wilmsdorff ausgestrahlt. Für dieses hat er unter anderem getestet, wie es ist, alt zu sein, wie schnell man abhängig von Alkohol und Cannabis wird und wie es sich gehandikapt im Rollstuhl beziehungsweise als Frau lebt.

Als Passagier auf einem Flüchtlingsschiff

Daneben hat er noch deutlich riskantere Experimente gewagt. Er ist zum Beispiel mit nordafrikanischen Flüchtlingen in einem Boot nach Lampedusa gefahren oder hat Polizisten in der gefährlichsten Stadt der Welt, Ciudad Juãrez, bei ihrer Arbeit begleitet. Ganz schön mutig, oder?

In seinem Buch Wer wagt, gewinnt: Leben als Experiment wird deutlich, dass der ausgebildete Schauspieler derartige Abenteuern nicht immer so leicht bestreiten konnte, wie es vielleicht scheint. Vielmehr haben ihn verschiedenste Ängsten ausgebremst, denen er sich nach und nach gestellt hat.

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Sprüche, die Mut machen

Sein Buch „Wer wagt, gewinnt“ (hier bestellen) und darin zitierte Sprüche wie „Wenn man denkt: Was könnte alles passieren, dann hat man schon den Finger an der Bremse“ (Erik Zabel) und „Jede Ausrede, sogar jene, die uns überzeugt, ist eine Chance weniger“ (Franz Simon) soll Leser ermutigen. Und zwar dabei, negative Gedanken im Alltag in positive Energie umzuwandeln.

2. John Green – Das Schicksal ist ein mieser Verräter 

Den mehrfach ausgezeichneten Bestseller „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (hier bestellen) von John Green gibt es seit Kurzem auch in der Filmversion im Kino zu sehen. Protagonistin der Story ist die 16-jährige krebskranke Hazel, die alles, aber kein Mitleid will. Auch auf Selbsthilfegruppen gibt sie daher nicht viel, bis sie dort auf den hübschen und smarten Gus trifft.

Krankheit, Liebe und Tod

Der geht ganz anders mit seiner Krankheit um und wie sollte es anders sein: Die beiden verlieben sich trotz, oder gerade wegen, ihrer Handicaps ineinander. Gus erfüllt seiner Hazel außerdem einen Traum, indem er mit ihr nach Amsterdam fliegt, um dort Hazels absoluten Lieblingsautor zu treffen. Ihr dürft gespannt sein, warum die Reise ganz anders wird als zunächst erwartet.

3. Giulia Enders – Darm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ 

Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfungen sind typische Reisekrankheiten. Klimaveränderungen, andere Lebensumstände, Nahrungsmittel oder auch „nur“ Nervosität und Reisestress können die Beschwerden, über die niemand wirklich gerne spricht, auslösen.

Durch das Buch „Darm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ“ (hier bestellen) nimmt die Medizinstudentin Giulia Endres Lesern die Berührungsängste mit „dem schwarzen Schaf unter den Organen“. Ihr Werk ist im Anschluss an einen Powerpoint-Vortrag entstanden, mit dem sie 2012 gleich mehrere Preise bei drei Sciene-Slams absahnt hat. Das sind Veranstaltungen, bei denen junge Wissenschaftler einem Publikum ein komplexes Thema auf sehr unterhaltsame Art und Weise nahebringen.

Wie man richtig auf dem Klo sitzt

Giulias Ziel ist es nicht, den Menschen vergnügt und liebevoll Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zu erklären, sondern vielmehr „was man beim Kacken falsch machen kann“, „wie Bakterien dick machen können“ und auch dass Übergewicht, Depressionen und Allergien mit einer gestörten Darmflora zusammenhängen. Besonders unterhaltsam sind auch die lustigen Grafiken, die Giulias Schwester entworfen hat, die sich zwischen den Textseiten befinden.

4. Pons – Wörterbuch der Jugendsprache 2014 

„Ey Chickas und Babos. Ihr könnt gleich krass abschnitzeln, denn was jetzt kommt, ist echt raumschiff… Zeichensturm de luxe!“ Na, alles verstanden? Falls nicht, seid ihr wohl noch keine Experten auf dem Gebiet „Jugendsprache“. Das „Wörterbuch der Jugendsprache 2014“ von Pons (für nur 3,99 Euro hier bestellen) ist nicht nur für diejenigen lustig, die ihren Coolness-Wortschatz erweitern und ihre Muttersprache ein bisschen „aufpimpen“ möchten.

Über 1.500 lustige Wörter wie „Allround-Laie“ (totaler Versager), „anwanzen“ (jemanden belauschen) und „Pippi Langstrumpf“ (Kondom) – darunter auch Einsendungen aus Österreich und der Schweiz – findet Ihr alphabetisch geordnet in dem coolen Nachschlagewerk.

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Cool hält nicht lang

Wer, nachdem er alles durchstudiert hat, glaubt, er könnte jetzt mitreden, sollte vorsichtig sein! Ganz am Ende des Din A6 großen Büchleins findet Ihr eine Top 20 Liste der Wörter, die schon wieder „durch“ sind, die Ihr also besser nicht mehr benutzt. Laut der genannten Liste sollte unter anderem die Beleidigung „Deine Mudda“ sowie auch „Wayne?“ (Wen interessiert’s?), „geilo“ und „enlaser“ besser wieder aus dem aktuellen Vokabular gekickt werden.

5. Anna Koch und Axel Lilienblum – Ich bin da, aber die Haustür nicht

Auch beim Lesen des Buches „Ich bin da, aber die Haustür nicht“ ist – der Titel lässt es bereits erahnen – steht der Spaß eindeutig im Vordergrund. Es ist das neuste von vier bisher in Druckversion (hier bestellen) erschienenen Büchern mit einer bunten Zusammenstellung der besten Sprüche der bekannten Internetseite www.smsvongesternnacht.de.

Kryptische Botschaften aus der Clubtoilette, Anekdoten aus dem Alltagsleben und herzerweichende Liebesschwüre zu später Stunde. Zumindest manche von ihnen wurden wohl schneller ins Handy eingetippt, als dessen Besitzer über seine Folgen nachgedacht hat.

Kostproben der nächtlichen Kommunikationsversuche

Ein paar Kostproben gefällig?

  • 16:36: „Alter, gestern bei der Familienfeier… Meine 87-jährige Oma sitzt ganz still da… Fragt mein Onkel: Alles klar bei dir? Sie ganz ruhig: Ja, ja, ich hab nur gerade nachgedacht… Ohne meine Vagina, gäb’s euch alle gar nicht!“
  • 20:10: „Was soll ich anziehen? Hawaiiröckchen und Erdnussschalen auf den Brüsten?“ – 20:11 „Erdnussschalen?! Was hast du für Brüste?!“
  • 09:11: „Ey Leute, wer von euch hat gestern Nacht die zwei Sektgläser mit meinen Kontaktlinsen, die im Bad standen, leergetrunken?“

6. Katjka Berlin und Peter Grünlich – Was wir tun, wenn es an der Haustür klingelt

Sehr amüsant und für die besonders Lesefaulen unter den Bücherfans ist auch die Fortsetzung des 2011 erschienenen Mega-Bestsellers „Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt“. Auch in der zweiten Ausgabe des Bildbandes (hier bestellen), die 2013 erschienen ist, wird unser Alltagsleben grafisch und auf sehr humorvolle Weise aufs Korn genommen. 

Es sind Situationen, die gefühlte Wahrheiten abbilden und uns eigene Macken liebenswert vor Augen führen. So zeigt eines der kreativen Diagramme beispielsweise wie die Aufmerksamkeit des Publikums stetig weiter sinkt, bis sie beim Satz „das Buffet ist eröffnet“ schlagartig ihren höchsten Punkt erreicht.

Zustimmendes Nicken und breites Grinsen

Auch die Darstellung des Verhältnisses der Zeit, in der man sich über die Steuererklärung aufregt und der, die man tatsächlich verwendet, um sie auszufüllen, entlockt wohl jedem Leser ein breites Grinsen.

Warum sind Apple-Produkte eigentlich so teuer und wie hoch ist die statistische und die reale Wahrscheinlichkeit, dass man einen USB-Stick gleich auf Anhieb richtig herum einsteckt? Was denkt man eigentlich während einer Gedenkminute? Wann melden sich Ex-Freunde? Wer (zumindest gefühlt) ist beim Tatort am Ende immer der Schuldige?

Das bunte Buch, das man in spätestens einer Stunde „gelesen“ hat, gibt lustige Antworten auf all diese Fragen.

7. E. L. James – Shades of Grey: Befreite Lust

„Er zeichnet noch einmal mit einem Finger meine Pospalte und meinen Damm nach und steckt ihn in mich hinein. Himmel, das ist sein Daumen. Den Rest der Hand wölbt er um meine Scham und massiert mit den Fingern sanft meine Klitoris. Es fühlt sich… gut an. Während ich noch die Bewegungen seiner Finger und seines Daumens genieße, führt er langsam den kalten Stöpsel ein.“

Auch in Band 3 der Erotik-Trilogie „Fifty Shades of Grey“ (hier bestellen) von Erika Leonard aka E. L. James geht’s auf 600 Seiten heiß her. Für die Fans der Erfolgsreihe im Feuchtgebiete-von-Charlotte-Roche-Style gab’s am 20. Juli 2014 schon ein kleines „Schmankerl“. Beyoncé präsentierte auf Instagram einen Teaser zum Trailer, der offiziell erst am 24. Juli 2014 erscheint. Ab Februar 2015 geht’s dann auch auf der Kinoleinwand zur Sache.

Studentin trifft SM-Unternehmer

Darum geht’s: Die Literaturstudentin Ana(stasia) Stelle trifft während eines Interviews auf den unverschämt selbstbewussten Milliardär Christian Grey. Durch die Begegnung verwirrt, zieht der Unternehmer sie immer mehr in seinen Bann und übernimmt nach und nach die psychische wie auch physische Kontrolle über die 21-Jährige. Der 27-Jährige führt sie ein in seine Welt sexueller Neigungen wie Bondage und Sadomaso.

Wir sind gespannt auf Eure Lesetipps! 

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