Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Gründerzentrum soll Firmengründungen erleichtern

Bayerischer Wirtschaftsekretär setzt Spatenstich

Firmengründungen aus der Universität können sich künftig auch in einem Gebäude ansiedeln, das direkt neben dem Hubland-Campus gebaut wird. Dort entsteht bis 2016 ein neues Technologie- und Gründerzentrum (TGZ). Viele Ehrengäste waren am Freitag, 11. Juli, zum Gelände des neuen Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) am Hubland gekommen, um zusammen mit Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer, dem Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt, IHK-Präsident Dieter Pfister und TGZ-Geschäftsführer Dr. Alexander Zöller feierlich den symbolischen ersten Spatenstich zu vollziehen.

Dank an Universität und andere Unterstützer

„Das neue TGZ soll in der Förderung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft einen Schwerpunkt finden“, so begrüßte Dieter Pfister, Vorsitzender der TGZ-Gesellschafterversammlung und IHK-Präsident, mehr als 70 geladene Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Pfister dankte den zahlreichen Unterstützern des Projekts, an dem neben IHK Würzburg-Schweinfurt, Stadt und Landkreis Würzburg auch die Handwerkskammer für Unterfranken, die Universität Würzburg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt beteiligt sind.

Bis Anfang 2016 soll auf dem Gelände beim Campus Nord, gleich neben dem Neubau des Zentrums für Angewandte Energieforschung (ZAE), ein multifunktionales Innovations- und Gründerzentrum mit einem Investitionsvolumen von rund 11,8 Millionen Euro entstehen. Das Grundstück hat die IHK erworben und stellt es dem TGZ in Erbpacht zur Verfügung.

Technologietransfer weiter verbessern

Am neuen Standort am Hubland soll das TGZ noch besser dazu beitragen, dass wissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in neue Produkte, neue Arbeitsplätze und neue Unternehmen überführt werden. Das bisherige TGZ im Stadtteil Zellerau geht an die IHK über und wird dann insbesondere für den Bereich Weiterbildung genutzt.
Das neue TGZ am Hubland will künftig auf 3.800 Quadratmetern Nutzfläche innovativen Unternehmensgründungen und Ausgründungen aus den Hochschulen insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz, neue Materialien und Informations- und Kommunikationstechnologie als Startrampe dienen. Neben dem Zentrumsmanagement sowie der Innovations- und Unternehmensgründungsberatung soll künftig der Wissens- und Technologietransfer eine Schwerpunktaufgabe des TGZ sein.

Finanzieller Beitrag des Freistaats Bayern

„Mit dem Neubau wird ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte des TGZ aufgeschlagen. Ich bin sicher, dass hier im neuen TGZ am Hubland zahlreiche Nachwuchsunternehmen ihre Geschäftsideen zum Erfolg führen werden. Der Freistaat Bayern leistet daher gerne einen Beitrag und fördert zusätzlich zu den bereits zur Verfügung gestellten 4,5 Millionen Euro die Gebäudeoptimierung mit weiteren 500.000 Euro. Mit diesem Geld werden die Voraussetzungen für anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im TGZ geschaffen“, so Franz Josef Pschierer, Staatsekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

OB und IHK-Präsident: ein „Leuchtturmprojekt“

Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt und IHK-Präsident Dieter Pfister sind sich einig: Das künftige TGZ sei nicht nur Sinnbild eines breiten regionalen Bündnisses zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gebietskörperschaften. Es sei ein „Leuchtturmprojekt“ im neuen Stadtteil Hubland, das weit über Würzburgs Grenzen hinaus strahlen und den Wirtschafts- wie den Innovationsstandort Würzburg stärken werde.

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