Banner
Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wo bleibt die Etiquette bei Bewerbungen?

Ausbildungsstelle schwer gemacht

Wir haben diese Woche einen Gastbeitrag zugespielt bekommen, der über die Leiden des Bewerbungsprozesses erzählt. Die meisten von uns kennen es wahrscheinlich in irgendeiner Form, listige Fragen beim Bewerbungsgespräch, monatelanges Warten und dann keine Antwort oder einfach nur, wir können Sie nicht brauchen. In Unterfranken gäbe es angeblich 1.000 freie Ausbildungsstellen. Schön und gut, dies hat dem Bewerber in diesem Falle leider nicht viel gebracht:

[adrotate banner=“45″]

Der Einstellungstest

„Samstag Morgen – man liest die Stellenanzeigen in der Main-Post: „Auszubildender gesucht…“. Also, Bewerbung schreiben, Unterlagen aktualisieren, ordentliche Präsentation erstellen, abschicken. Und dann geht es oft ganz schnell, weil die Unternehmen es eilig haben. Anruf oder E-Mail mit der Einladung zum Assessmentcenter oder Einstellungstest innerhalb der nächsten 2 Tage.“ So weit lief es noch so gut für den Azubi-in-spe, daraufhin hatte er die Schule informiert, schließlich brauchte er eine Befreiung vom Unterricht. Natürlich hat er sich auch auf das Gespräch vorbereitet, die wichtigsten Daten und die Firmengeschichte auswendig gelernt.

2 Tage nach dem Test kam schließlich der erlösende Anruf „Sie haben den Test so gut absolviert, wir würden Sie gerne persönlich kennenlernen! Am besten gleich morgen, wir haben es eilig!“, so die Firma. Nun ging es wieder daran die Schule zu informieren, wegen erneuter Befreiung vom Unterricht. Die Daten und Firmengeschichte hat er auch noch einmal auswendig gelernt.

Rectangle
topmobile2

„Eigentlich sind Sie uns zu jung!“

Dann hieß es warten für den Schüler, 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat. Aber die Firma hatte es doch angeblich so eilig? Schließlich traute er sich doch und rief an, um persönlich nachzufragen. „Ach, wir haben uns bereits für einen Mitbewerber entschieden!“ oder „Eigentlich sind sie uns zu jung!“ oder „Wir stellen doch keinen Auszubildenden ein!“. Oft typische Floskeln von Unternehmen. Früher gab es noch die Version, dass Unternehmen eine Absage geschickt haben. Ist das mittlerweile out?

Habt Ihr auch schlimme Erfahrungen mit Bewerbungen, Einstellungsgesprächen und dergleichen gemacht? Dann schreibt uns an jobs@wuerzburgerleben.de.

Banner 2 Topmobile