Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Enkeltrickbetrüger elf mal gescheitert

Höchste Wachsamkeit in Schweinfurt und Umgebung

STADT und LANDKREIS SCHWEINFURT, BAD KISSINGEN. Insgesamt elf mal haben Unbekannte am Dienstag versucht, mit der bekannten Enkeltrickmasche ältere Personen am Telefon zu überlisten. Erfreulich ist die Feststellung, dass die Täter in allen Fällen an dem gesunden Misstrauen ihrer potentiellen Opfer gescheitert sind. Das Polizeipräsidium Unterfranken weist auch hier wieder eindringlich darauf hin, dass bei Anrufern, die Geld fordern, höchste Wachsamkeit geboten ist.

Vortäuschen von Verwandschaftsbeziehungen

Um die Mittagszeit hatten die Betrüger in Schweinfurt, Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld, Geldersheim, Röthlein und noch in Bad Kissingen versucht, durch Vortäuschen diverser Verwandschafts- oder Bekanntschaftsbeziehungen eine Vertrauensbasis am Telefon zu erzeugen. Dann gingen die Gespräche zügig in Richtung einer finanzielle Notlage beim Kauf von Eigentumswohnungen, bei Versteigerungen oder bei fälligen Mehrwertsteuerzahlungen. Zum Glück läuteten da sofort bei den 64- bis 95-Jährigen, die sich die Täter vermutlich im Telefonbuch ausgesucht hatten, die Alarmglocken. Teilweise hatten sie durch Fangfragen nach weiteren Verwandten die Anrufer bloßgestellt oder diesen auf den Kopf zugesagt, dass sie Betrüger seien. Einer der Angerufenen, dem sich ein Täter als Sohn eines Bekannten ausgegeben hatte, wurde nach einem zunächst unverfänglichen Gespräch direkt nach der Schilderung der finanziellen Notlage erklärt, dass bei Geld die Freundschaft aufhöre und das Gespräch wurde beendet. Für die Polizei bleibt die erfreuliche Feststellung, dass keiner der älteren Leute auf die Masche hereingefallen ist und es zu keiner Geldübergabe gekommen ist.

Weitere Informationen zur richtigen Reaktion im Falle eines solchen Anrufes in unserem Artikel „Rate mal, wer hier spricht“.

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