Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Die singenden Mediziner im Interview

12.000 Videoabrufe von „Endlich Arzt“

12.000 Videoabrufe, 1.000 Likes – den Würzburgern gefällt das Lied der singenden Mediziner. Endlich sind sie Ärzte, das Studium ist vorbei und bis zum Dienstantritt dauert es noch ein wenig. Im Würzburg erleben-Talk erzählten sie uns über ihr Dasein als Mediziner und als Musiker und über ihre „Würzburg-Highlights“.

Semjo und Flo

Bald werden Semjon und Flo Würzburg verlassen, nach dem Studium wollen sie einen Cut mit der Stadt am Main machen, zum Abschluss haben sie mit ihrem Lied noch einmal ein Dankeschön an ihre Studistadt ausgesprochen. Für Semjon ist Würzburg die perfekte Stadt fürs Studium, da sie eine tolle Größe hat. Er war vor kurzem erst in Paris und hat dort wieder gemerkt, wie stressig das Leben in einer Millionenstadt ist. In Würzburg fehlt es ihnen an nichts, man hat alles was man braucht, daher wird ihnen der Neuanfang auch nicht so leicht fallen.

Erst einmal geht es aber ohnehin in den Urlaub, nach so einem langen Studium auch höchstverdient. Dennoch hatten die Mediziner während ihres anstrengenden Studiums genug Zeit sich mit Würzburg auseinanderzusetzen. Flo stellt klar, dass man als Mediziner schon sehr viel lernen muss, aber man doch nicht Tag und Nacht am Schreibtisch zu sitzen braucht. Da wird der Alltag als Assistenzarzt, der ihnen jetzt bevor steht, wohl schon schwieriger, an 12h-Tagen werden sie da nicht vorbeikommen.

Musizierende Ärzte: Ohne Musik geht’s nicht

Der Musik wollen sie dennoch treu bleiben, den ihr „Endlich Arzt“-Song war keineswegs eine Eintagsfliege. Vom sehr empfehlenswerten Universitäts-Kammer-Chor sind die beiden zum Monteverdi-Chor gekommen, der kürzlich zum besten Männerchor Deutschlands gekürt wurde. Flo macht nebenbei noch mit seiner Band „Old Slash“ Musik, die in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal beim Stramu auftreten wird. Daher hatten sie auch einige Kontakte und viel Vorwissen für den Mediziner-Song.

Dalle und Weinberge – typisch Würzburg

Im Grunde wollten sie nur ein Lied aufnehmen, ihren Mitstreitern für die Examensfeier zukommen lassen, um dies dann alle zusammen bei der Feier singen und grölen zu können. Als eine Hommage an Würzburg, aber auch an ihre gemeinsame Zeit als Medizinstudenten. Wie viele Leute sich das Video am End anschauen würden, damit hatten sie niemals gerechnet. Zusammen mit Semjons Mitbewohnern haben sie das Lied dann auch als Video aufgenommen. Im Dallenbergbad und den Weinbergen – zwei besondere Orte für alle Würzburger.

„Magic moment“ am Examensball

Dieser „Magic moment“ am Examensball war auch eins ihrer absoluten Highlights. Aber nicht nur der Ball war ein Highlight, sondern auch durchtanzte Nächte zur Balkanmusik am Partyschiff Ulla Eisbrecher und die typischen Studentenabende, an denen man sich abends im Wohnheim oder in der Vorklinik zusammensetzt und Freundschaften knüpft. Allen Studenten, die ihr Medizinstudium in Würzburg noch vor sich haben, raten sie noch, sich ja die guten Parties nicht entgehen zu lassen. Die Anatomiebaumparty und der Prep-Fasching, wer damit als Mediziner nix anfangen kann, der habe was falsch gemacht, erläutern sie noch lachend.

Wir bedanken uns bei den zwei Jungs für das coole Interview und wünschen Ihnen einen schönen Urlaub, eine entspannte Zeit bis zum Arbeitsantritt und viel Erfolg als Ärzte.

Der „Endlich Arzt“-Song:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=Hse0OWgyFdo&list=UU0xFDbCAPORfMPghbxl3dVA&feature=share&index=3

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