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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

11 Unfälle auf den Autobahnen zum Start ins verlängerte Wochenende

Gefahrenpunkt Anschlussstelle Heidingsfeld

WÜRZBURG, LKR. WÜRZBURG, WIESENTHEID, Lkr. KITZINGEN. Viele Urlaubshungrige nutzten das bevorstehende Wochenende für einen kurzen Urlaubstrip. Hierzu mussten aber alle Verkehrsteilnehmer auf der A 3, am Tag vor dem Feiertag, Ruhe und Geduld beweisen. Auf einer Strecke von fast 100 km ging es stellenweise nur zähflüssig voran und ab 17.00 Uhr ereigneten sich insgesamt
11 Verkehrsunfälle, mit einem Gesamtschaden von ca. 55000.- EUR. Nach drei Stunden war wieder alles vorbei und der Verkehrsfluss normalisierte sich zunehmend.

Besonders der Streckenabschnitt vor der Anschlussstelle Heidingsfeld birgte seine Gefahren. Hier war es aufgrund von Stauungen zu den meisten Unfällen gekommen. Der Verkehr staute sich bis auf die A81 zurück, weshalb es auch dort zu mehreren Unfällen kam.

Mehrere schwerer Verletzte – keine Lebensgefahr

In der Gegenrichtung auf der A 3 bei Wiesentheid sah es nicht besser aus. Hier übersah eine 25jährige BMW-Fahrerin das Stauende und prallte in das letzte Fahrzeug, einem Showcar. Durch die Wucht wurde der Renault noch auf das davor stehende, vollbesetzte Auto geschoben. Der Renault sollte eigentlich auf einer Messe in Würzburg ausgestellt werden, was aber nun leider hinfällig war. Der Fahrer wurde leicht verletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die Insassen des vollbesetzten BMW wurden teils schwerer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die Fahrerin wurde sogar mit dem Rettungshubschrauber nach Würzburg geflogen. Lebensgefährliche Verletzungen lagen bei keinem vor. Die Schadensbilanz allein bei diesem Unfall lag bei über 13000.- EUR. Die freiwillige Feuerwehr Geiselwind unterstützte die Absperrmaßnahmen mit 25 Einsatzleuten.

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